Dein Surfcamp Urlaub in Nordeuropa und am Mittelmeer

Es müssen nicht immer Boardshorts, Palmen und die Karibik sein – viel Wind und gute Wellen bekommst du auch in Nordeuropa! In Irland und an der Nordsee erwarten dich leere Line-Ups, endlose Sandstrände und Wellenreiten ohne lange Anreise.

Auch Südeuropa hat mit Sardinien eine Top-Surfdestination. Die Trauminsel überzeugt nicht nur mit beeindruckender Landschaft, sondern dank des Mistral Windes auch mit den konstantesten Surfbedingungen des Mittelmeers von über 200 Tagen im Jahr.

Surfcamp-Saison in Nordeuropa und am Mittelmeer

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Alle Länder mit Surfcamps in Nordeuropa und am Mittelmeer

Nordeuropa und Mittelmeer: das perfekte Urlaubsziel für Surfer

Nordeuropa

Wenn du im Norden von Europa Wellenreiten möchtest, solltest du auf jeden Fall einen dicken Neoprenanzug einpacken. Dafür sind die meisten Line-Ups in Ländern wie Irland oder Dänemark aber etwas leerer. Sandstrände und idyllische Dünen-Landschaften, der ein oder andere Fjord und wunderschöne Buchten – in Nordeuropa Wellenreiten ist auf jeden Fall ein Highlight.

Irland bietet aufgrund seiner vielfältigen Küste traumhafte Bedingungen zum Wellenreiten. Es können praktisch alle Küstenbereiche außer der Ostküste gesurft werden. Für alle Surf-Anfänger empfiehlt sich auf jeden Fall, im Sommer nach Irland zu reisen. Hier findet man viele gute Wellen und eine atemberaubende Natur.

Die Nordsee ist zwar kein legendäres Ziel zum Wellenreiten, kann aber erstaunlich gute Konditionen bieten. Vor allem, wenn du Surfneuling bist und in einem Surfcamp zum ersten Mal einen Surfkurs belegen willst. Zentren des Surfens in Deutschland sind Sylt und Norderney. Dänemark - besonders zwischen Klitmoller und Hvide Sande - gilt als die wellensicherste Region an der Nordsee. Hollands bekannteste Spots sind Schevenigen und Zandvoort.

Mittelmeer

Wenn es um Wellenreiten im Mittelmeer geht, ist Sardinien die erste Wahl. Die Wellensicherheit und -qualität ist nicht mit dem Atlantik zu vergleichen. Dennoch hat sich auf der Insel in Südeuropa eine lebhafte Surf-Szene entwickelt und auch das passende Surfcamp findest du hier. Die wichtigsten Spots liegen an der Westküste: Isola Rossa, Putzu Idu und rund um Buggerru.

Sardinien wird oft als die Karibik Europas bezeichnet und das nicht ohne Grund: Traumhafte, weiße Sandstrände und kristallklares Wasser. Die zahlreichen Surfspots der Insel sind in viele verschiedene Richtungen ausgerichtet, sodass man immer einen Schutz von zu großen Wellen oder zu viel Wind findet. Auch die Crowds halten sich auf der Insel in Grenzen und die Locals sind meist super freundlich.

Finde das perfekte Surfcamp in Nordeuropa und am Mittelmeer

Nordeuropa

Wellenreiten lernen und Übernachtung verbinden: die beste Möglichkeit ist, in einem Surfcamp unterzukommen. Jedes europäische Land, das mit surfbaren Wellen gesegnet ist, hat auch das ein oder andere Surfcamp zu bieten. In den Angeboten ist meistens der Surfkurs, die Übernachtung, Verpflegung und sonstige kleine Extras enthalten. 

In Irland hat man bis vor einigen Jahren noch kaum ein Surfcamp gefunden, das hat sich in der Zwischenzeit aber zum Glück geändert. Jetzt kannst du in einem komfortablen Herrenhaus, einem klassischen Surfcamp mit lässiger Atmosphäre oder einem Surfhostel mit internationalem Flair unterkommen. Für wenig Geld kannst du dir mit deinem Partner oder gleich der ganzen Familie ein tolles Haus direkt am Fjord oder in den Dünen mieten – Kamin und Sauna inbegriffen.

Auch Dänemark ist noch nicht so zugepflastert mit Surf-Unterkünften. Zwar ist die Auswahl, das perfekte Surfcamp nach deinem Geschmack zu finden, überschaubar. Dafür sind die vorhandenen Surfschulen und Surfcamps sehr gut ausgerüstet und werden von professionellen Leuten mit viel Erfahrung geführt. In dem Surfcamp deiner Wahl triffst du auf qualifizierte und zertifizierten Surflehrer und Anfänger-Surfspots sind in Dänemark nicht so überlaufen. Um Hvide Sande zum Beispiel findest du ein entspanntes Surfcamp direkt am Fjord gelegen. 

Auch auf Sylt und in den Niederlanden wartet ein Surfcamp ganz nach deinem Reisestil auf dich. Bloemendaal in Holland zum Beispiel punktet mit einem Surfcamp mitten in den herrlichen Dünen des Nationalparks. Nach dem Surf kannst du die Muskeln in der Sauna entspannen, oder dir eine Massage gönnen. Camping-Vibes und Komfort in einem! Oder wie wäre es mit campen? Die Nordsee ist ein Paradies für Wohnmobile und Bullis.

Mittelmeer

Trotz der konstanten Surfbedingungen außerhalb der windarmen Sommermonate, gibt es auf Sardinien bislang nur wenige Surfschulen und -camps. Vorteil: fernab des Massentourismus geht es in deinem Surfcamp etwas ruhiger zu. Die meisten Surf-Unterkünfte befinden sich in der bekannten Surfregion rund um Capo Mannu.

Um deine Homebase möglichst nah bei den Wellen aufzuschlagen, hast du auf Sardinien die Wahl zwischen der Low Budget Variante im eigenen Campervan oder Zelt und der etwas komfortableren Alternative in einer privaten Unterkunft oder im Surfcamp.

Dein Surfcamp nach Land & Surfregion

Hier findest du alle Informationen über Nordeuropa und das Mittelmeer!

Nordeuropa: Irland und Nordsee

Irland

Es ist kein Geheimnis mehr, dass Irland neben grünen Weiden und urigen Pubs auch erstklassige Wellen zu bieten hat. Kein Wunder – auf der drittgrößten Insel Europas müssen schließlich irgendwo Wellen sein! Hinzu kommt, dass die irischen Pointbreaks Weltklasse sind, aber auch den ein oder anderen anfängerfreundlichen Beachbreak weist Irland auf.
Raue Bedingungen, kaltes Wasser und starke Winde: Surfen in Irland ist nichts für Karibikliebhaber. Dafür aber für echte Naturliebhaber, die leere Line-Ups, unentdeckte Strände und Outdoor-Abenteuer schätzen. Also ab an die irischen Strände für atemberaubende Naturkulissen und eine große Auswahl an Top-Level Wellen, die man ganz für sich alleine hat.

Sylt

Auch bei uns in Deutschland gibt es surfbare Wellen! Zum Beispiel auf Sylt. Die Insel der Reichen und Schönen – so ist Sylt überall bekannt. Das dort aber ganz annehmbare Wellen an den endlosen Strand laufen, weiß nicht jeder. Natürlich sind die Bedingungen nicht gerade einfach. Es müssen schon einige Voraussetzungen zusammen kommen, damit hier richtig gute Wellen laufen. Wenn du nur zu Besuch auf der Insel bist, dann gehört schon auch ein wenig Glück für einen guten Swell dazu.

Dänemark

 

Es gibt drei Dinge, an denen mangelt es in Dänemark definitiv nicht: Sand, Wasser und Wind! Zusammen kombiniert ergibt das ganz hervorragende Bedingungen für Wellenreiter. Und es gibt noch viel mehr Gründe, warum Surfen in Dänemark auf der Bucketlist eines jeden Surfers stehen sollte. Dänemark besticht mit super Wellen, die du in dieser Qualität wahrscheinlich so nicht erwartet hast. Neben Surfen bieten sich viele andere Wassersportarten wie SUP, Wakeboarden oder Kitesurfen an. Die Natur ist ein absoluter Abenteuerspielplatz für die ganze Familie, im Sommer bekommst du viel Sonne ab und die Spots sind noch nicht so überlaufen.

Holland

In Holland Surfen bedeutet über 450 Kilometer unscheinbare Küste mit Potenzial. Künstliche Hafenmündungen, Molen, Wellenbrecher in allen Größen und Formen, riesige Sandbänke und eine kleine Kette surftechnisch größtenteils unerschlossener Inseln – also das volle Programm! Außerdem ist die holländische Küste so ausgerichtet, dass die meisten Spots die Nord- bis Nordwest-Swells der Tiefdruckgebiete vor Norwegen und die Südwest-Windswells vom Ärmelkanal magnetisch anziehen. In den Niederlanden sind Zandvoort, die Insel Texel und Scheveningen besonders beliebte Surfspots. Hier findest du auch ein Surfcamp mit passendem Surfkurs-Angebot und Material-Ausleihe.

Mittelmeer: Sardinien

Nach Sizilien ist Sardinien die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Auch wenn sich die Inselbewohner nicht unbedingt als Italiener sehen, zählt die Insel formal zu Italien. Das ganzjährig milde und sonnenreiche Inselklima sowie die italienischer Kulinarik sind nur einige der Gründe für einen Surfurlaub auf Sardinien.

Das größte Highlight sind die vielen einsamen Strandbuchten und das große Entdeckerpotential. Denn viele der traumhaften Surfspots an der wellenreichen Westküste Sardiniens befinden sich weitab der nächsten größeren Ortschaft. Weil diese entlegenen Spots nur nach langer Autofahrt über endlose Serpentinen erreichbar sind, beherbergen sie oft menschenleere Wellen vor karibikähnlicher Kulisse. Spätestens wenn es dir gelingt, einer dieser versteckten Schätze fernab der Zivilisation zu surfen, wirst du Sardiniens Wellen für immer in dein Surferherz schließen.

Während die Westküste der Insel eine recht zuverlässige Gegend für Wellenreiter ist, kommt der Osten und weite Teile der Nordküste nur selten in den Genuss surfbarer Wellen. Auch der Süden Sardiniens hat relativ wenige Wellentage im Jahr, aber wenn, dann kann es hier richtig gut werden. Besonders interessant für Wellenreiter ist der südliche Teil der Westküste: Hier kommt der kleine Strandort Buggerru immerhin auf knapp 200 Surftage pro Jahr.

Außerhalb der Sommermonate kann sich die Swell-Konstanz auf der wunderschönen Mittelmeerinsel wirklich sehen lassen. Und hier ist nicht nur die Rede von lokalem Windswell à la Ost- und Nordsee, sondern auch von kraftvollen Dünungswellen, die weit draußen auf dem offenen Meer entstehen und teilweise über 1000 km unterwegs sind, bevor sie auf die unzähligen Strandbuchten und Riffe der Insel treffen.

Wellenreiten lernen in einem Surfcamp in Nord- und Südeuropa

Noch nie gesurft? Surfspots in Europa bieten perfekte Bedingungen für Surf-Anfänger. An vielen Spots in Irland, an der Nordsee oder in Sardinien können Einsteiger ihre erste Welle im Weißwasser reiten oder an ihren Surf-Skills feilen. Lizensierte Surflehrer unterrichten im Surfcamp Surf-Theorie und Surf-Praxis auf Deutsch und Englisch.

Die beste Reisezeit für deinen Surfcamp-Urlaub in Nordeuropa und am Mittelmeer

Klima

Irland

Irland erwartet dich mit einem angenehmen Sommer und mildem Winter. Im Sommer steigen die Werte auf 15 bis bis 25 Grad an. Im Winter wird es dann mit durchschnittlich 4 bis 7 Grad ziemlich frostig. Dank der Einflüsse der Tiefdruckgebiete bleibt es recht wechselhaft. Für Aktivitäten außerhalb des Wassers solltest du also auf jeden Fall ein Regencape dabei haben.

Nordsee

Typisch für die Nordsee sind recht viele Regentage und stetiger Wind.Im Sommer erlebst du hier aber auch viele sonnige Tage, an denen das Thermometer über 20 Grad klettert. Die Winter dagegen können bitterkalt sein, inklusive eisigem Wind – aber mit den richtigen Klamotten hat auch dieses Wetter seinen Reiz. Mit 7 bis 8 Sonnenstunden pro Tag gehört Sylt zu den sonnenreichsten Regionen des Nordens.

Sardinien

Auf Sardinien herrscht ein mediterranes Klima. Im Sommer steigen die Werte auf 20 bis 30 Grad an, Nachts kühlt es auf angenehme 20 Grad ab. Im Schnitt herrschen in den Wintermonaten Temperaturen von 14 bis 16 Grad. Auch im Frühling und im Herbst kannst du bis zu 8 Sonnenstunden pro Tag und Temperaturen zwischen 17 und 28 Grad genießen.

Wassertemperaturen & Surf-Equipment

Irland

Bei Wassertemperaturen zwischen 9 und 15 Grad darf auf jeden Fall der dickere Neoprenanzug mit ins Gepäck. Ein guter 4/3mm Wetsuit - für Kälteempfindliche darf es auch ein 5/3er Neopren sein. Auch Booties, Haube und Handschuhe sind nicht verkehrt.

Nordsee

An der Nordsee liegen die Wassertemperaturen bei eisigen 4 Grad im Winter und 20 Grad im Sommer. Im Sommer reicht auf Sylt der Shorty, während du im Winter alles an Gummi anziehen solltest, was du finden kannst. Wenn du zwischen Oktober und März zum Surfen an die Nordsee fährst, empfiehlt sich ein Neoprenanzug mit mindestens fünf Millimeter Dicke, Handschuhe, Neoprenschuhe und eine Neoprenhaube.

Sardinien

Im Vergleich zum Atlantik heizt sich das Wasser im Mittelmeer in den Sommermonaten deutlich stärker auf. Daher kannst du auf Sardinien an sonnigen Tagen zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober ohne Probleme in Boardshorts, Surf Bikini oder Neopren-Shorty surfen. Im Hochsommer sind sogar Wassertemperaturen von über 26 Grad möglich.  Für einen Surfurlaub im Winter und Frühjahr solltest du deinen dicken Neo nicht vergessen, denn die Wassertemperaturen fallen zum Teil auf unter 13 Grad ab.

Wellen & Surf-Level

Irland

Vor allem im Frühling und Herbst kann es hier ziemlich ballern – dann sollten sich Surf-Einsteiger lieber auf die Klippen setzen und dem Spektakel zuschauen. Im Sommer allerdings kann Irland ein super Anfänger-Spot sein. Vor allem an der Nordküste finden Surfer ein überragendes Angebot an verschiedenen Wellen: Beachbreak, Riff, rechts und links, da ist für jeden was dabei! Der Vorteil an Irland ist, dass im Sommer nicht so viele Menschen im Line-Up sind. Perfekt für diejenigen, die ihr Board manchmal noch nicht so ganz unter Kontrolle haben.

Saubere Point-Breaks, felsige Reefbreaks und feinsandige Beachbreaks umrahmt von einer dramatischen Inselkulisse: Irland fährt auch für erfahrene Surfer das volle Spot-Repertoire auf. Zu den bekanntesten Surf-Spots gehören die Reefbreaks von Easkey und die vielfältigen Beachbreaks von Strandhill, Bundoran, Tullan und Enniscrone im Nordwesten Irlands.

Nordsee

Die deutsche Insel Sylt bietet sich besonders an, um Surfen zu lernen – die Wellen werden selten super groß, außerdem verhindert der Sandboden allzu harte Stürze. Die Beachbreaks entlang der Inselküste brechen rechts und links, an einigen Tagen findest du hier sogar Barrels „made in Germany“!  Ausser im Hochsommer läuft hier eigentlich immer eine kleine Welle, an der Surf-Einsteiger ihr Glück versuchen können. Grundsätzlich sind hier im Herbst und Winter die besten Wellen.

Der Ort Klitmoeller in Dänemark eignet sich besonders, um sich an den Tanz mit dem Surfbrett zu wagen. Mehrere Spots im Umkreis von ein paar Kilometer bieten eine gute Auswahl für Einsteiger. Mit seinen diversen Beachbreaks ist die dänische Küste für unerfahrene Wellenreiter ein Traum. In der kalten Jahreszeit gibt es die besseren Wellen für Fortgeschrittene und weniger Leute sind im Lineup hat.

Sardinien

Die beste Zeit zum Surfen auf Sardinien ist von Mitte September bis Mitte Juni, da im Hochsommer die Wellen weniger häufig und kleiner sind. Trotzdem gibt es selbst im Sommer die Möglichkeit, einige wirklich schöne Wellentage zu erwischen, es passiert nur deutlich unregelmäßiger als im Herbst oder im Frühjahr. Übrigens kann das Surfen auch in kleinen Sommerwellen sehr viel Spaß bringen. Oft herrscht eine entspannte Atmosphäre und das Wasser ist richtig schön warm. Auch wenn es im Sommer immer mal wieder Tage mit Wellen gibt, die groß genug sind, um den gebuchten Surfcamp-Kurs stattfinden zu lassen, ist in der Zeit von Mitte Juni bis Mitte September von einem Surfurlaub auf Sardinien für Intermediates und fortgeschrittene Surfer grundsätzlich eher abzuraten.

Surfkurse & Surfguiding in deinem Surfcamp

Nord- und Südeuropa hat in Sachen Wellenreiten lernen einiges zu bieten. Es finden sich sanfte Wellen für Surf-Neulinge und anspruchsvollere Sets für Intermediates. Damit du auf dem Brett garantiert Fortschritte machst, empfiehlt sich die Unterbringung in einem Surfcamp mit Belegung eines Surfkurses.

Surfkurse
In deinem Surfcamp kannst du erstklassige Surfkurse belegen, die für komplette Anfänger sowie für bereits fortgeschrittene Surfschüler geeignet sind. Professionelle Surflehrer verfügen über viele Jahre Surferfahrung. Je nach Surf-Level teilen sie dich in den für dich passenden Kurs ein und unterrichten in kleinen Gruppen. 

Wenn du an einem Surfkurs teilnimmst, erhältst du ein für dich passendes Surfboard und einen Neoprenanzug. Je nach Lust und Bedarf kannst du zwischen verschiedenen Kursangeboten wählen, zum Beispiel 10 oder 16 Surfstunden pro Woche. Die Surflehrer in deinem Surfcamp sind immer mit dir am Wasser und sorgen dafür, dass du garantiert Wellenreiten lernst und dein Level verbesserst!

Surfguiding

Du kannst bereits Surfen und bist auf der Suche nach den besten Wellen der Region? Dann ist das Surfguiding ideal für dich! Die lokalen Surfguides aus deinem Surfcamp kennen sich in der Umgebung hervorragend aus, bringen dich an die besten Surfspots und haben einige Tipps für dich parat.

Videoanalyse

Wenn du bereits Surferfahrung hast und den nächsten Schritt machen möchtest, ist eine Videoanalyse perfekt für dich. An ausgewählten Surfkurs-Tagen werden wirst du vom Strand aus gefilmt, während du im Wasser bist. Bei der Analyse im Surfcamp werden dann anhand von einigen Video-Beispielen Verbesserungsmöglichkeiten besprochen.

Anreise: So kommst du ins Surfcamp in Nordeuropa und am Mittelmeer

Irland

Für deine Anreise nach Irland hast du verschiedene Möglichkeiten. Neun Flughäfen und fünf Häfen sorgen für einen einfachen Zugang auf die Insel. Am schnellsten erreichst du Irland per Flugzeug, von Frankfurt am Main nach Dublin sind es etwa zwei Stunden.Aber auch eine Anreise mit der Fähre oder der Bahn ist möglich. Um mit dem eigenen Auto und der Fähre nach Irland zu reisen, hast du zwei Optionen. Du kannst entweder in Nordfrankreich eine Direktfähre vom Festland nach Irland nehmen, oder du nutzt die „Landbrücke“ über England.

Nordsee

Das beste an einem Surfurlaub an der Nordsee ist die einfache Anreise per Auto. Wenn du mit dem Van unterwegs bist, kannst du natürlich super den Wellen und dem Wind hinterher reisen und bist dabei völlig unabhängig. Es gibt unzählige Campingplätze und auch Stellplätze, auf denen du günstig mit deinem Bulli stehen darfst. Natürlich kannst du auch mit dem Zug an die Nordsee reisen. Vor Ort ist aber ein Fahrzeug empfehlenswert, da zum Beispiel in Dänemark die Spots teilweise weiter auseinander liegen. Vor allem in den Niederlanden ist die Infrastruktur sehr gut, so dass du problemlos mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen kannst. Die Haltestellen liegen zum Teil direkt am Strand, so wie in Bloemendaal. Du steigst aus dem Bus und bist direkt am Wasser.

Sardinien

Am günstigsten kommst du mit einem der vielen Billig-Flieger nach Sardinien. Die durchschnittliche Flugzeit von Deutschland nach Sardinien beträgt knapp zwei Stunden. Wenn du mit deinen Flugdaten und dem Abflugort innerhalb Deutschlands flexibel bist, kannst du dir außerdem einiges an Geld sparen. Möchtest du mit deinem eigenem Campervan übersetzen, gibt es diverse Fährgesellschaften, die Sardinien mit dem italienischen, dem französischen und dem spanischen Festland verbinden. Die kürzeste Fährverbindung ist zwischen der italienischen Hafenstadt Piombino und Olbia im Nordosten Sardiniens.

Natur, Kultur & Surfcamp-Programm: Das geht außerhalb des Wassers

Irland

Für den Fall, dass die irische Wellenmaschine mal nicht auf Touren kommt, hat die grüne Insel aber noch andere Asse im Ärmel: Idyllische Bergszenerien und Seenlandschaften laden zu ausgiebigen Wanderungen oder Bike-Touren ein. Für all diejenigen, die ihre wellenfreie Zeit trotzdem nicht ohne Brett bestreiten möchten, bieten Surfboard-Shape-Schmieden wie WAXON den perfekten Freizeitausgleich. Hier kannst du dir ein Custom-Board anfertigen lassen. Vom Longboard über den Retro-Fish bis hin zum Shortboard gehen hier sämtliche Surferträume in Erfüllung. 

Neben satten grünen Landschaften und idyllischen Städte bietet Irland aber auch einige Naturwunder. Am Rande Europas befindet sich die Halbinsel Inishowen, eine wunderschöne, abgelegene Region mit einem überraschenden Geheimnis. Nachts, wenn die Bedingungen gut sind, erstrahlt der Himmel mit grünen und rosafarbenen Lichterwellen. Hier ist Irlands nördlichster Punkt, von wo man dank klarer, dunkler Himmel nahezu perfekte Konditionen dafür hat, die Nordlichter zu sehen.

Nordsee

Wenn du neben Wellenreiten auch mal andere Aktivitäten wie Kitesurfen, SUP, Mountainbiken oder Wakeboarden ausprobieren möchtest, wirst du an der Nordsee definitiv glücklich. Die endlosen Strände, Dünen und Fjorde machen die Nordsee zum perfekten Urlaubs-Ort – egal ob Surfer oder nicht! Angeln, Reiten, Mountainbiken, Wakeboarden, Segeln, Wandern - die Küste lässt vor allem die Herzen von Outdoor-Fans und Natur-Liebhabern höher schlagen.

Sardinien

Sardinien ist nich nur ideal für einen entspannten Strandurlaub oder eine Surf-Session im Mittelmeer, sondern auch für Naturliebhaber, Pärchen und Familien. Hier könnt ihr euch neben dem Wellenreiten in karibikähnlichen Strandbuchten auch auf atemberaubende Landschaften, kulinarische Highlights und ein authentisches Inselleben abseits des Massentourismus freuen. Auch zum Wind- und Kitesurfen, Tauchen- und Schnorcheln, SUP, Mountainbiken und Klettern bietet Sardinien ideale Voraussetzungen. Die Insel hält mit ihren zahlreichen Küsten, ihrer üppigen Vegetation, seltenen Tierarten und der bezaubernden Bergwelt mit wunderschönen zwischenliegenden Flüssen einige Highlights für Natur-Fans bereit.