Wellen treffen auf Sandstrand
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Über das Meer und die Wellen
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Eine Gruppe Surfer macht DehnĂŒbungen am Strand
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Wellenreiten lernen und die ersten Manöver
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Verschiedene Arten von weissen Surfbrettern
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Ein Surfer im Neoprenanzug trÀgt bei Sonnenuntergang sein Surfbrett
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Surf-Wissen

InhaltWellenreiten lernen und die ersten Manöver

Wellenreiten lernen und die ersten Manöver

Surfen lernen kannst du im Surfkurs oder im Surfcamp.👉 Profitiere von unserem Surf Wissen und informiere dich bei uns ĂŒber alles rund um das Thema Surfen. đŸ„â€â™‚ïž

Auf was sollten AnfÀnger beim Surfen achten?

Surfen AnfĂ€nger ebenso souverĂ€n wie erfahrene Surfsportler? Mit etwas Übung und der richtigen Surftechnik können sich auch SurfanfĂ€nger sicher auf dem Wasser bewegen. Wichtig ist, das Surfbrett richtig zu tragen und es nicht durch den Sand zu schleifen, um SchĂ€den zu vermeiden. Ein Surfboard wird mit leicht ansteigender Nose getragen und zwar seitlich von dir. Auf dem Weg ins Wasser trĂ€gt man ein Surfbrett auf der Seite, auf der auch die Leash am Fuß befestigt ist. GrundsĂ€tzlich kann ein Board zum Surfen auch in der Armbeuge getragen werden. Achte darauf, dass es sicher in der Hand liegt und an Schulter und Kopf anlehnt. Was fĂŒr AnfĂ€nger an Surfzubehör und Surfboards fĂŒr die ersten Stunden auf dem Wasser geeignet ist, erfĂ€hrst du bei wellenreiten.de.

Warm-Up vor dem Wellenreiten

Bevor es ins Wasser geht, heißt es erst einmal: AufwĂ€rmen und dehnen! Mit einer aufgewĂ€rmten Muskulatur verringerst du nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern erhöhst auch deine LeistungsfĂ€higkeit. Deine Muskulatur erwĂ€rmt sich und dein Stoffwechsel wird hochgefahren. Damit verbesserst du deine Beweglichkeit und die Belastbarkeit deines Herz-Kreislauf-Systems. Beim Warm-Up wird aber nicht nur dein Körper, sondern auch Motivation, Aufmerksamkeit und Konzentration hochgefahren. Ein lockeres Warm-Up von 5 bis 15 Minuten reicht meist schön völlig aus.

Bewegung & Dehnung

Wie du dich aufwĂ€rmst, ist ganz dir ĂŒberlassen. Du solltest deinen Körper aber zuerst einmal einige Minuten bewegen, um deinen Organismus von Ruhe auf Belastung umzustellen.

  1. Lauf-, Schwung- oder LockerungsĂŒbungen bringen deinen Kreislauf in Schwung.
  2. Mit dynamischen DehnĂŒbungen erhöhst du die Durchblutung der Muskulatur und verbesserst deinen Bewegungsradius: Beinkreisen, Ausfallschritte, Oberkörperrotationen, Arm- und Schulterkreisen. Drehbewegungen fĂŒr Nacken, Handgelenke und Fußknöchel. Übungen, die Bewegungsmuster beim Wellenreiten nahekommen, sind besonders effektiv. Dehne dabei immer beide Körperseiten und niemals bis zu Schmerzgrenze.
  3. Beim Stretching dehnst du alle wichtigen Muskelgruppen einmal durch. Halte die Position dafĂŒr maximal fĂŒnf bis zehn Sekunden.
  4. SchĂŒttle dich nach dem Warm-Up noch einmal aus und ab gehts in die Wellen!

Cool Down

Das Cool Down wird oft vernachlĂ€ssigt, ist aber genauso sinnvoll wie das Warm-Up. Bei dem Cool Down machst du leichte LockerungsĂŒbungen, um den Körper wieder runterzufahren. Langsames Auslaufen, leichte Gymnastik-Übungen und sanftes Stretching. So reduzierst du auch das Risiko eines Muskelkaters.

Verhaltensregeln & Vorfahrtsregeln beim Wellenreiten

Beliebte Surfspots können an guten Surftagen ziemlich voll werden. Vor dem Surf solltest du deshalb nicht nur die Wellen und Bedingungen analysieren, sondern auch die anderen Surfer beobachten.

Du solltest dich dem Level anderer Surfer anpassen, um auf dem Wasser akzeptiert zu werden. HĂ€ltst du mit, werden dir auch Wellen ĂŒberlassen. Ziehst du zum Beispiel bei surfbaren Wellen zurĂŒck oder vergeigst wiederholt, steigst du die Hierarchieleiter des Spots hinab.

Direkt am Peak sitzen grundsÀtzlich die besten Surfer. Wellenreiter mit niedrigerem Fahrkönnen positionieren sich weiter auf der Wellenschulter. Je nach Surf-Level solltest du dich dort einreihen, wo du mit den anderen mithalten kannst. Am wichtigsten ist, dass du dein Fahrkönnen richtig einschÀtzt, du niemandem im Weg bist, auf die Sicherheit achtest und die Verhaltens- und Vorfahrtsregeln einhÀltst.

Verhaltensregeln

  1. Safety First! Riskiere durch waghalsige Manöver und das Bestehen auf eine Welle nie deine Gesundheit und die der anderen Surfer.
  2. Board festhalten! Das grĂ¶ĂŸte Sicherheitsrisiko sind unkontrollierte Bretter.
  3. Abstand halten! Halte genĂŒgend Abstand zu anderen Surfern, solltest du dein Board einmal nicht gut und rechtzeitig festhalten können.
  4. Strömungskreislauf einhalten. Paddel mit den anderen Surfern durch den Channel ins Line Up und nÀhere dich dem Peak immer von der Seite.
  5. Halte dich immer unbedingt an die Vorfahrtsregeln!
  6. Respektiere die anderen Surfer, um respektiert zu werden.

Vorfahrtsregeln

  1. Vorfahrt hat immer der Surfer, der am nĂ€chsten zur Peak in die Welle startet. Kann die Welle nach links und nach rechts gesurft werden, dĂŒrfen sich auch zwei Surfer die Welle teilen.
  2. Starte niemals in eine Welle, auf der bereits ein anderer Surfer surft. Vergewissere dich, dass du freie Fahrt hast. Vom „reindroppen“ spricht man, wenn du vor jemandem in die Welle startest.
  3. Der Surfer, der auf der Welle fÀhrt, hat Vorfahrt. Auch vor dem hinauspaddelnden Surfer. Bist du auf dem Weg ins Line-Up, musst du darauf achten, dass du anderen Surfern nicht im Weg bist.
  4. RĂŒcksicht! Niemand sollte auf seine Vorfahrt bestehen, wenn dadurch UnfĂ€lle provoziert werden. Bist du einem anderen Surfer unbeabsichtigt in die Welle gefahren, versuche am Besten, aus der Welle herauszukommen, um dich zu entschuldigen.

Sicherheit vorm Surfen: Brett & Leash

Safety First! Sicherheit ist beim Wellenreiten die oberste Regel. Bevor du ins Wasser gehst, solltest du die Bedingungen des Meeres genau beobachten und nur hinein gehen, wenn du ein gutes GefĂŒhl dabei hast. Die hĂ€ufigste Unfallursache sind unkontrollierte Surfboards. Vergiss deshalb nicht, dass du im Umkreis deiner Surfboard- und LeashlĂ€nge andere Surfer verletzen könntest. Diese Sicherheitsregeln solltest du vor dem Wellenreiten beachten:

  1. Gehe als Surf-AnfÀnger nie ohne Beisein eines anderen Surfers ins Wasser.
  2. Halte ausreichend Abstand zu anderen Surfern und Schwimmern.
  3. Halte dein Surfboard immer gut fest.
  4. Bringe dein Board niemals zwischen dich und die Wellen.

Surfbrett richtig tragen

Trage dein Board mit leicht ansteigender Nose seitlich von dir und laufe so auf die Sandbank. Schleife es nicht durch den Sand. Trage dein Surfbrett auf dem Weg zum Wasser immer auf der Seite, auf der du auch die Leash am Fuß befestigt hast. Du kannst dein Board auch in der Armbeuge tragen, sodass es an Schulter und Kopf lehnt. Eine weitere Möglichkeit ist, das Brett auf dem Kopf zu tragen. Halte Abstand und gehe nicht direkt hinter einem anderen Surfer ins Wasser, sondern ein StĂŒck seitlich versetzt. Du solltest mit allen Surfbrettern außerdem immer ordentlich und vorsichtig umgehen.

Das Surfbrett solltest du im Wasser immer seitlich von dir tragen. Die Nose nach vorne und die Finnen nach unten. Bringe dein Board niemals zwischen dich und die Wellen. Wenn die Welle das Surfbrett gegen dich schleudert, kann das zu Verletzungen fĂŒhren.

Umgang mit der Leash

Je nach Leash und Surfbrett gibt es unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten. Es gibt Boards mit einer kleinen Schlinge, durch die die Leash gezogen wird. Oder es gibt Leashes mit einer Schlinge, die man unter einem Steg am Surfboard hindurch schiebt. Befestige die Leash fest im Leash-Plug auf dem Deck des Surfbretts. Das andere Ende gehört an dein hinteres Fußgelenk. Befestige sie gut, aber nicht zu eng, sodass sie noch bequem sitzt. Der Klettverschluss und die Leine gehören auf die Außenseite des Fußgelenks. Achte vor dem Befestigen darauf, dass die Leash nicht verdreht und intakt ist.

Halte die Leash beim Laufen an Land gut mit einer Hand auf Spannung, damit sie nicht zur Stolperfalle wird. Eine Hand greift gleichzeitig die Bordkante und die Leash. Auf dem Wasser kann die Leash beim Take-off schon mal auf dem Board liegen und sich um die FĂŒĂŸe wickeln. Echte Gefahr droht, wenn sich die Leash bei einem Waschgang unter Wasser am Grund verfĂ€ngt und dich unter Wasser hĂ€lt. Deshalb solltest du das schnelle Lösen der Leash vom Bein vorher ĂŒben. Mit einem krĂ€ftigen Zug an der Lasche des Klettverschluss lĂ€sst sich dieser schnell öffnen. Zum Transport wickelst du die Leash ums Tail und die Finnen. Achte darauf, den Klettverschluss vorher von Sand freizumachen.

Surfbrett richtig wachsen

Damit du auf deinem Surfbrett sicher stehst und guten Halt hast, brauchst du Wachs. Wachs gibt es in verschiedenen Sorten und fĂŒr unterschiedliche Wassertemperaturen.

Surf-Wachs Arten

Es gibt zwei Arten von Wachs: Base-Coat und Top-Coat. Bei einem komplett ungewachstem Surfbrett brauchst du erst einmal Base-Coat. Danach kommt der Top-Coat, das „normale“ Surf-Wachs. Hier gibt es Unterschiede in der HĂ€rte des Wachses, je nach Wassertemperatur. Das geht bei Kaltwasser-Wachs los, geht ĂŒber zu Warmwasser-Wachs und hört auf bei Tropical-Wachs.

Surf-Wachs auftragen

Da Base-Coat ziemlich hart ist, musst du zum Auftragen relativ viel Druck ausĂŒben. Das Wachs kannst du in einer Art Schachbrett-Muster auftragen und danach noch einmal in großen kreisenden Bewegungen drĂŒber gehen. Auch das Top-Coat trĂ€gst du in großen, kreisenden Bewegungen auf. Allerdings mit weniger Druck. Bei zu viel Druck wĂŒrdest du das Wachs auf dem Surfbrett eher verschmieren. Wachst du es richtig, entstehen kleine klebrige Knubbel, die dir optimalen Halt auf dem Brett geben.

Wenn du bereits einige Wachsschichten aufgetragen hast, kannst du die OberflĂ€che mit einem Wachskamm aufrauen. Das Wachs trĂ€gst du dort auf, wo beim Surfen ein Fuß zum stehen kommt. Die Wachsschicht muss nicht vor jeder Surf-Session erneuert werden. Wenn du spĂŒrst, dass du keinen guten Halt mehr hast, wird es Zeit fĂŒr die nĂ€chste Schicht. Wenn dir das mit dem Wachsen zu umstĂ€ndlich ist, kannst du auch ein Pad auf dein Surfbrett kleben. Das Pad fĂŒr den hinteren Fuß ist dabei das wichtigere. Pads geben nicht nur Halt, sie schonen auch dein Brett. Das Deck wird dadurch besser vor Tritten geschĂŒtzt.

Surf-Wachs Handhabung

Achte darauf, dass sein Surfboard am Strand nicht mit der gewachsten Seite nach oben in der Sonne liegt. Andernfalls schmilzt das Wachs, Sand mischt sich dazu und bei der nĂ€chsten Session reibst du dir HĂ€nde und FĂŒĂŸe auf. Boardbag und Boardsocke sind die beste Möglichkeit, um dein Board vor StĂ¶ĂŸen und die Wachsschicht vor Sand und Sonne zu schĂŒtzen. Damit dir das Wachs nicht im Rucksack oder auf dem Autositz davon schmilzt und alles verklebt, solltest du das Wachs in einer kleinen Box oder Ă€hnlichem aufbewahren.

Surf-Wachs entfernen

Hin und wieder solltest du dein Surfbrett komplett vom alten Wachs befreien und neues auftragen. DafĂŒr kannst du das Brett einfach in die Sonne legen und das Wachs mit einem Föhn erwĂ€rmen. Anschließend ziehst du das Wachs mit einem extra Wachskamm ab. Zur Not hilft auch eine alte Kreditkarte.

Erste Übungen im Weißwasser: Paddeln, Gleiten & Lenken im Liegen

Die Grundschule der Surfer ist das Weißwasser. Das ist der Bereich der gebrochenen Welle, der als weiße Schaumwalze an den Strand lĂ€uft. Die ersten Übungen im Weißwasser geben dir ein erstes GefĂŒhl fĂŒr die Wellen und deren Kraft.

Der Weg zu den Wellen

FĂŒr deine ersten Gleitversuche im Liegen suchst du dir einen Sandstrand, an dem die gebrochenen Wellen lange auslaufen können. Beispielsweise ĂŒber eine Sandbank. Es reicht, wenn du hĂŒft- bis maximal brusttief im Wasser stehst. Kommt eine Welle, kannst du das Brett einfach ĂŒber die Welle heben. Ist die Welle grĂ¶ĂŸer, greife dein Surfboard fest an der Nose und ziehe es durch die Welle. Sind die Schaumwalzen krĂ€ftiger, sodass du das Surfbrett nicht mehr an der Nose halten kannst, greife den Railschoner der Leash. Dann kannst du unter der Welle hindurch tauchen und das Surfbrett mit dem Tail hinter dir her ziehen. Achte dabei darauf, dass du das Brett nicht direkt an der Leash durch die Wellen ziehst. Wickelt sich die Leash um deine Finger, kann das schmerzhaft enden.

Erste PaddelzĂŒge

Zum Anstarten einer Welle richtest du dein Brett so aus, dass die Nose zum Strand zeigt. Kommt eine passende Welle, legst du dich mit geschlossenen Beinen auf das Surfbrett. Aus dem Wasser sollte die Brettspitze dabei nur wenige Zentimeter herausragen. Kurz bevor dich die Welle erreicht, startest du, ruhig aber krĂ€ftig loszupaddeln. Werfe dabei immer mal wieder einen Blick ĂŒber die Schulter, um einschĂ€tzen zu können, wann die Welle dein Surfboard erreicht. Wenn die Welle dich erreicht, paddelst du so lange weiter, bis du spĂŒrst, dass sie dich mitnimmt.

Erste GleitĂŒbungen im Liegen

Dein Ziel fĂŒr deine ersten GleitĂŒbungen ist, mit maximaler Geschwindigkeit, ungebremst und kontrolliert geradeaus zu fahren. DafĂŒr wirst du vom Weißwasser angestoßen und gleitest auf dem Brett liegend in Richtung Ufer. Körperteile, die ins Wasser ragen, bremsen deine Gleitfahrt ab. Achte also darauf, dass deine Beine geschlossen auf dem Surfbrett liegen und du dich mit den HĂ€nden nicht an den Rails festklammerst.

Wenn du bei der Gleitfahrt die Arme auf Brusthöhe vom Körper wegstrecken kannst, ohne vom Board zu rutschen, hast du die richtige Position auf dem Surfbrett. Je schneller du gleitest, desto stabiler liegt das Surfboard im Wasser. FĂŒhlst du dich sicher, kannst du deine Gleitfahrt perfektionieren. Du kannst deinen Körperschwerpunkt mal nach vorne, mal nach hinten verlagen. Hebe oder senke deinen Oberkörper und beobachte, wie das Surfboard darauf reagiert.

Erste LenkĂŒbungen

Anpaddeln und Gleiten klappt? Dann kannst du die ersten Lenkversuche starten. Über die Rippen, den Bauch, die HĂŒften und die Beine steuerst du die Lenkung im Liegen. Je nach dem, in welche Richtung du dich lehnst, steuert das Surfboard mit dir in diese Richtung. Gehst du dabei ins Hohlkreuz und bringst mehr Gewicht aufs Tail, verstĂ€rkt das die RichtungsĂ€nderung zusĂ€tzlich.

Der nĂ€chste Schritt ist das Lenken im StartstĂŒtz. Deine HĂ€nde sind flach und direkt neben der Brust auf Höhe der Rippenbögen platziert. Fingerspitzen zeigen nach vorne. Dann streckst du die Arme durch, so dass dein Oberkörper nach oben kommt. Dein Gewicht liegt dadurch auf den HĂ€nden, HĂŒften und Beinen. Zum Lenken in dieser Position verlagerst du nun dein Gewicht in die Richtung, in die du fahren möchtest. VerstĂ€rkt wird die RichtungsĂ€nderung durch das Aufdrehen der Schultern in dieselbe Richtung.

Paddeln lernen auf dem Surfbrett

Das Paddeln hat beim Surfen drei Aufgaben: Zu den Wellen hinauskommen, im Line Up die richtige Position halten und in die Welle hinein starten. Als Surfer verbringst du in der Regel mehr Zeit mit paddeln als mit dem eigentlichen Wellenreiten. Daher ist die richtige Paddeltechnik extrem wichtig.

Position auf dem Surfbrett

Deine Paddeltechnik wird vor allem durch deine Position auf dem Surfbrett und deiner Muskulatur bestimmt. ZunĂ€chst musst du deinen Körperschwerpunkt so ausbalancieren, dass er möglichst weit mit dem Schwerpunkt deines Surfbretts ĂŒbereinstimmt. Je nach dem, wie du dich bewegst, verĂ€nderst du auch deinen Körperschwerpunkt und kannst dein Surfbrett trimmen (abbremsen oder beschleunigen). Gehst du ins Hohlkreuz, bewegt sich dein Körperschwerpunkt nach hinten. Die Nose kommt aus dem Wasser. Lerne, dein Surfboard so zu trimmen, dass die Schwerpunkte von Körper und Surfbrett direkt ĂŒbereinander liegen. So erreichst du eine optimale Gleitfahrt beim paddeln. Liegst du zu weit vorne oder hinten, klappt die Gleitfahrt nicht optimal.

Paddeltechnik

Deine vordere Hand taucht neben der Nose des Surfbretts bis zum Ellenbogen ins Wasser und du ziehst sie dicht am Board entlang nach hinten. Auf Höhe der HĂŒfte kommt sie wieder aus dem Wasser und die andere Hand taucht vorne ein. Deine HĂ€nde folgen dabei der Kontur des Surfbretts. Deine Finger sind weder zu weit gespreizt, noch zu sehr zusammengekniffen und bleiben entspannt. Die Kraft zum Paddeln kommt dabei aus deinen Armen und Schultern. Damit du deine Kraft optimal ins Wasser ĂŒbertrĂ€gst, gehst du mit dem angespannten Oberkörper leicht ins Hohlkreuz. Die Knie liegen geschlossen und parallel auf dem Surfbrett.

Die einzelnen PaddelzĂŒge sollten krĂ€ftig, aber ruhig sein. Hektisches Paddeln macht dein Surfbrett instabil. Die PaddelzĂŒge mĂŒssen bis zum Ende sauber und ruhig durchgefĂŒhrt werden. In der Zugphase wird der eingetauchte Arm in Richtung Brust gezogen, damit hĂ€ltst du das Surfbrett im Gleiten. In der Druckphase drĂŒckt der eingetauchte Arm das Wasser nach hinten weg und das Surfboard beschleunigt.

Um zu den Wellen hinaus zu kommen, paddelst du ruhig und konstant ĂŒber eine grĂ¶ĂŸere Distanz hinweg. Beim hineinstarten in eine Welle sind dagegen SprinterqualitĂ€ten und ein gutes Timing gefragt. Dann musst du dein Surfboard mit wenigen, krĂ€ftigen PaddelzĂŒgen maximal beschleunigen. Lege alle Energie in das Anpaddeln einer Welle und höre erst damit auf, wenn du spĂŒrst, dass die Welle dich auch wirklich mitnimmt. Werfe dabei immer wieder mal einen Blick nach hinten, um deine Paddelgeschwindigkeit gegebenenfalls anzupassen.

Fehler beim Anpaddeln von Weißwasserwellen

  • Du paddelst die Welle an der falschen Stelle an
  • Die Welle trifft dein Surfbrett schrĂ€g von der Seite und dein Brett kippt
  • Welle nicht kraftvoll genug angepaddelt, das Weißwasser spĂŒlt dich vom Board
  • Du liegst nicht mittig auf dem Brett und wirst vom Surfbrett gekippt, sobald dich die Welle erreicht
  • Du liegst zu weit vorne und die Nose taucht ins Wasser
  • Deine Beine liegen nicht parallel nebeneinander und du wirst vom Surfbrett gekippt
  • Deine Beine ragen seitlich ins Wasser und die Nose taucht vorne ein
  • Du bist nicht im Hohlkreuz und die Brettkontrolle ist eingeschrĂ€nkt

Grundstellung des Wellenreitens an Land

FĂŒr eine gute Brettkontrolle ist die Grundstellung auf dem Surfbrett entscheidend. Bevor es endlich ins Wasser geht, gilt es erst einmal, diese an Land zu finden. Findest du die richtige Position fĂŒr Körper und FĂŒĂŸe, kannst du spĂ€ter beim Wellenreiten dein Surfbrett beschleunigen und in den Manövern optimal kontrollieren.

Goofy oder Regular

FĂ€hrst du Skateboard oder Snowboard, weißt du bereits, ob du „Goofy“ oder „Regular“ bist. Regular bedeutet, dass du den linken Fuß vorne und den rechten hinten auf dem Brett stehen hast. Bei Goofy ist es genau anders herum, der rechte Fuß ist vorne. Weißt du noch nicht, zu welchem Lager du gehörst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das herauszufinden: Spring aus dem LiegestĂŒtz in den Stand; stell dir vor, du schlitterst ĂŒbers Eis oder mache mit Anlauf einen weiten Sprung. Der Fuß, mit dem du abspringst, ist vorne.

Grundstellung beim Wellenreiten

Stelle dich etwa schulterbreit und mittig auf das Surfbrett. Dein hinterer Fuß ist im rechten Winkel zur LĂ€ngsachse des Boards, flach auf dem Tail. Dein vorderer Fuß ist leicht nach vorne hin aufgedreht. Dein Gleichgewicht verteilt sich gleichmĂ€ĂŸig auf beide FĂŒĂŸe. Dein vorderer Arm ist auf Höhe der Brust leicht gestreckt. Dein Hinterarm ist angewinkelt. Nun gehst du etwas in die Hocke, drehst das hintere Knie leicht nach vorn ein, richtest deinen Blick nach vorne und drehst Schultern und HĂŒfte leicht in Fahrtrichtung.

Es gibt verschiedene Varianten, wie weit die FĂŒĂŸe auseinander stehen und wie sehr der hintere Fuß eingedreht ist. Wichtig ist, dass du dich wohl und sicher fĂŒhlst. Dein Körperschwerpunkt sollte stabil ĂŒber dem Schwerpunkt des Surfbretts liegen und etwas tiefer gehalten werden. Deine Arme sollten nicht wild in der Gegend herum hĂ€ngen und in den Knien solltest du locker bleiben.

Die Grundstellung beim Wellenreiten hĂ€ngt neben individueller Vorlieben auch vom jeweiligen Surf-Level und dem Material ab. Aber auch das Gewicht und die KörpergrĂ¶ĂŸe haben einen starken Einfluss auf die Surfhaltung.

Take-off & Grundstellung im Wasser

Spricht man vom Take-off, ist damit das Aufstehen auf dem Surfbrett gemeint. Der Take-off ist beim Wellenreiten das wichtigste, aber auch kritischste Manöver. Vermurkst du den Take-off, kannst du die Welle höchstwahrscheinlich nicht mehr surfen.

Als Surf-AnfĂ€nger solltest du den Take-off auf dem Trockenen und im Weißwasser so oft ĂŒben, bis du ihn blind beherrschst und er völlig automatisiert ablĂ€uft. Erst dann kannst du dich an den Take-off in den grĂŒnen Wellen wagen. FĂŒr den richtigen Take-off brauchst du eine ausreichende Körperspannung, ein gutes Balance-GefĂŒhl, die optimale Position auf dem Surfboard, die passende Paddelgeschwindigkeit und das richtige Timing.

Auf die Wellen warten

Wartest du im Weißwasser auf die Wellen, stehst du und hĂ€ltst das Surfboard seitlich neben dir. Vergiss nicht: Das Surfboard niemals zwischen dich und die Welle bringen! Kommt eine Welle, schwingst du dich schnell aufs Brett und paddelst los.

Wenn du im Line-Up auf die Wellen wartest, empfiehlt sich eine sitzende Position auf dem Surfbrett. Dadurch hast du eine bessere Übersicht ĂŒber das Geschehen auf dem Wasser. Sitzt du auf dem Surfbrett, kannst du es außerdem leichter in eine Richtung drehen, als wenn du darauf liegst. Mit den FĂŒĂŸen steuerst du die Drehung deines Surfbretts. Rotierst du im Uhrzeigersinn, dreht sich sein Board im Uhrzeigersinn und umgekehrt. Das Sitzen, die Drehbewegung mit den FĂŒĂŸen und das Anpaddeln einer Welle ĂŒbst du am besten in ruhigem Wasser. So bekommst du ein GefĂŒhl fĂŒr den Ablauf und bist gewappnet, wenn ein Set reinkommt und du aus deiner sitzenden Position in die Paddelposition kommen musst.

In die Welle starten

Die Welle kommt, du bringst dich in Position und paddelst die Welle ruhig aber kraftvoll an. Achte darauf, dass du nicht zu viel Gewicht auf die Brettspitze bringst. Liegst du zu weit vorne, hast den Oberkörper zu wenig angehoben oder beim Start die Beine geöffnet, ist das Resultat wahrscheinlich ein Nose-Dive und du landest vornĂŒber im Wasser.

Verlagere dein Gewicht andererseits nicht zu weit nach hinten. Dann hÀngt das Surfbrett mit dem Tail zu tief im Wasser und die Welle nimmt dich nicht richtig mit. Mit deinen HÀnden solltest du dich nicht an den Rails festklammern, sondern sie locker in Brusthöhe auf dem Surfbrett platzieren.

Die verschiedenen Take-off Techniken

Mit dem Take-off kommst du aus einer liegenden Position schnell in eine stabile Grundstellung auf dem Surfbrett. DafĂŒr gibt es unterschiedliche Techniken: den gesprungenen Take-off, den Take-off in drei Schritten und den Angle-Take-off in grĂŒnen Wellen. Welche Variante du wĂ€hlst, hĂ€ngt von deinem Surf-Level, deinem Surfboard, den Bedingungen und deiner Vorliebe ab.

Der Take-off in drei Schritten

Diese Technik eignet sich vor allem fĂŒr Surf-AnfĂ€nger. Mit ihr erzielst du schnelle Lernerfolge. Kannst du die drei Schritte immer schneller ausfĂŒhren, enden sie auch automatisch in einer flĂŒssigen Bewegung.

1. Du spĂŒrst, dass die Welle dich mitgenommen hat. Du kommst in den StartstĂŒtz und stabilisierst dein Surfbrett. Dein Körpergewicht ruht auf den HĂ€nden. Deine Arme sind durchgestreckt und dein Blick ist nach vorne gerichtet.

2. Du drehst die Schulter zur Seite und kippst dein Becken. Deinen hinteren Fuß platzierst du mit den Zehen nach außen mittig auf das Surfbrett. Der Fuß sollte so ausgerichtet sein, wie er dann auch nach dem Take-off stehen soll. Jetzt liegt dein Körpergewicht auf den HĂ€nden und dem angewinkelten Fuß.

3. Das liegende Bein hebst du nun an und drehst es leicht nach außen. Du fĂŒhrst es zwischen den Armen nach vorne und direkt zwischen deine beiden HĂ€nde. Jetzt kannst du dich langsam aufrichten. Dein Körperschwerpunkt sollte stabil ĂŒber dem Schwerpunkt des Surfbretts liegen und etwas tiefer gehalten werden. Deine Arme hĂ€ngen nicht wild in der Gegend herum und in den Knien solltest du locker bleiben. Jetzt kannst du die Welle genießen!

Der gesprungene Take-off

Beherrschst du den gesprungenen Take-off, kannst du ihn in wahrscheinlich allen Bedingungen anwenden.

1. Du spĂŒrst den Schub der Welle und kommst in den StartstĂŒtz. Du baust deine Körperspannung auf, platzierst deine HĂ€nde flach, direkt neben der Brust und auf Höhe der Rippenbögen. Deine Arme sind durchgestreckt. So kommt dein Oberkörper nach oben. Dein Gewicht liegt nun auf deinen HĂ€nden, HĂŒften und Beinen. Dein Blick und deine Finger sind nach vorne gerichtet, deine Beine geschlossen.

2. Liegt dein Surfbrett stabil auf dem Wasser, kommst du mit einem schnellen Sprung auf die FĂŒĂŸe. Dein vorderer Fuß sollte dabei unter dem Körper und direkt zwischen deinen HĂ€nden landen. Kommt der Fuß nicht weit genug nach vorne oder du legst einen Zwischenschritt ĂŒber das Knie ein, kann deine Gleitfahrt ausgebremst werden.

3. Stehst du sicher und stabil auf dem Brett, kannst du dich langsam aufrichten. Dein Blick ist weiter nach vorn gerichtet und du kommst in die Grundstellung, wie beim Take-off in drei Schritten.

Der Angle-Take-off

Möchtest du eine Welle seitlich abreiten, kannst du mit dem Angle-Take-off schrÀg in die Welle hineinstarten.

1. Paddel die Welle gerade an. Mit den letzten PaddelzĂŒgen ziehst du dein Surfbrett in die Richtung, in die du abfahren möchtest. Das Rail, dass der Welle zugewandt ist, musst du stĂ€rker belasten. So verhinderst du, dass die Welle dein Surfbrett seitlich anhebt und kippt.

2. Du kommst in den StartstĂŒtz, stabilisierst dein Surfbrett und fĂŒhrst den Take-off aus. HierfĂŒr solltest du dir nicht zu viel Zeit lassen. Welche Take-off-Technik du verwendest, bleibt dir ĂŒberlassen.

Was muss ich beim Take-off beachten?

  1. Suche dir die richtige Welle aus.
  2. Paddel die Welle im richtigen Winkel an.
  3. Stelle sicher, dass du ausreichend StabilitÀt, Körperspannung und Geschwindigkeit hast.
  4. Starte ohne Zögern in den Take-off.
  5. Achte auf die korrekte Position auf dem Surfbrett - auch vor und nach dem Take-off.
  6. Richte deinen Blick nach vorne.

Tipps fĂŒr den Take-off

  • Bekomme ein GefĂŒhl fĂŒr die Wellen! Starte anfangs mit Weißwasserwellen, die dir genug Zeit lassen.
  • Suche dir fĂŒr den Take-off in grĂŒnen Wellen kleine und sanfte Wellen, die leicht und gemĂ€chlich von oben weg brechen.
  • Zögere nicht! Sei konsequent und denke nicht zu viel nach, wenn eine Welle kommt.
  • Bist du durchgewaschen worden, lege eine kleine Pause ein und sammle neue Energie und Motivation fĂŒr den nĂ€chsten Take-off.

Gleitfahrt & Geschwindigkeit generieren

Die Gleitfahrt beschreibt das Laufen deines Surfbretts mit der Energie der Welle. Im besten Fall reitest du die Welle mit genau der Geschwindigkeit ab, mit der sie auch bricht. Durch Trimmen kannst du Geschwindigkeit aufbauen und wegnehmen. Zum Beschleunigen verlagerst du dein Gewicht in Richtung der Nose, zum Bremsen auf das Tail. Hierbei kommt es auf die richtige Dosis an. Du solltest das Trimming so lange trainieren, bis du ein GefĂŒhl fĂŒr die richtige Dosierung bekommen hast.

FĂŒr eine optimale Gleitfahrt sollte dein Körperschwerpunkt und der Schwerpunkt deines Surfbretts so dicht wie möglich ĂŒbereinander liegen. Mit deiner Geschwindigkeit verĂ€ndert sich auch der Schwerpunkt deines Surfbretts. Bist du schneller, hat dein Surfboard auch mehr Auftrieb und der Schwerpunkt liegt weiter vorne. Dann musst du auch deinen Körperschwerpunkt nach vorne verlagern, um das auszugleichen. Nach hinten verlagern musst du dich, wenn du an Geschwindigkeit verlieren willst und der Schwerpunkt des Surfbretts nach hinten wandert.

Tipps fĂŒr die Gleitfahrt

  • Der richtige Ausgangspunkt in der grĂŒnen Welle! Die Trim-Line ist die Ideallinie bei einer SchrĂ€gfahrt. Du findest sie leichter im mittleren Bereich der Welle. Hier hast du ohne großen Aufwand die optimale Geschwindigkeit.
  • Trainiere das Trimmen und sammle Erfahrungen im Abbremsen und Beschleunigen.
  • WĂ€hle einen flexiblen Stand! So kannst du schneller dein Gewicht verlagern und die Geschwindigkeit steuern.
  • Verlagere deinen Körperschwerpunkt nach hinten, wenn du Turns fahren willst. Das macht dein Surfbrett wendiger. Den Geschwindigkeitsverlust gleichst du nach dem Manöver aus, in dem du dein Gewicht nach vorne bringst.

Turns: RichtungsĂ€nderung beim Wellenreiten & grĂŒne Wellen seitlich abfahren

Erste Turns im Weißwasser

Beherrschst du einen sicheren Take-off und die Gleitfahrt im Weißwasser, kannst du die ersten Drehversuche starten.

  1. WĂ€hle eine weit auslaufende Weißwasserwelle, die du gut anpaddeln kannst.
  2. Stehst du auf den FĂŒĂŸen, nimmst du die Grundstellung ein.
  3. Dann gehst du leicht in die Knie und drehst deinen Oberkörper in die Richtung, in die du fahren möchtest. Dein Gewicht liegt leicht auf dem hinteren Fuß und ĂŒber der Brettkante, die den Wellen zugewandt ist. Achte darauf, dass du deinen Blick in die jeweilige Fahrtrichtung richtest.
  4. Hast du den Richtungswechsel erfolgreich geschafft, kommst du wieder in die Grundstellung, richtest dich ĂŒber der Brettmitte aus und surfst die Welle schrĂ€g entlang.

Erste Turns in grĂŒnen Wellen

Bevor du dich an deine ersten Turns in grĂŒnen Wellen wagst, solltest du den Bewegungsablauf sicher beherrschen und im Weißwasser trainiert haben. Gelingt dir ein sicherer Take-off und die Gleitfahrt in grĂŒnen Wellen, kannst du mit Hilfe von Turns die Energie der Welle optimal ausnutzen.

  1. WĂ€hle kleine, grĂŒne Wellen, die langsam zu einer Seite brechen.
  2. Paddel die Welle an, mache den Take-off und komme sicher zum Stehen.
  3. Lehne dich jetzt zĂŒgig in die Richtung, in die du dein Surfbrett lenken willst. Bist du dabei zu langsam, schaffst du es nicht mehr in den offenen Bereich der Welle.
  4. Der Bewegungsablauf ist der gleiche, wie im Weißwasser. Allerdings solltest du hier noch konsequenter sein! Blick in Fahrtrichtung, Oberkörper nachdrehen und tief in die Knie gehen!
  5. Bist du in deiner Fahrtrichtung angekommen, richtest du dich wieder in der Grundstellung aus. Jetzt kannst du deine erste grĂŒne Welle seitlich abfahren!

Durchtauchmanöver & Durchbrechungsmethoden beim Wellenreiten

Bevor du in den Genuss des Wellenreitens kommst, musst du erst einmal die Wellen bezwingen, die dir entgegen kommen. DafĂŒr gibt es verschiedene Duchtauchmanöver und Durchbrechungsmethoden.

FĂŒr jede gilt zunĂ€chst die gleiche Regel: ruhig und kraftvoll auf die Welle zu paddeln und kurz vor dem Eintreffen der Welle die Geschwindigkeit erhöhen. Je höher deine Geschwindigkeit, desto weniger wirst du von der Welle zurĂŒckgedrĂ€ngt. Surfboard und Welle sollten dabei immer im 90 Grad Winkel zueinander stehen.

Der LiegestĂŒtz

Kleinere Weißwasserwellen kannst du mit der LiegestĂŒtz-Technik ĂŒberwinden. Du paddelst gerade auf die Welle zu und drĂŒckst dich - kurz bevor dich die Welle erreicht - mit den HĂ€nden an den Rails in den LiegestĂŒtz hoch. Die Welle rollt unter deinem Surfboard und zwischen deinem Brett und dir hindurch.

Eskimorolle / Turtle Roll

Mit der Eskiorolle oder Turtle Roll bekommst du auch grĂ¶ĂŸere Malibus oder Longboards durch die Welle hindurch. Die Turtle Roll benutzt du bei grĂ¶ĂŸeren Wellen, bei denen du dir nicht mehr sicher bist, ob du sie mit einer LiegestĂŒtz ĂŒberwinden kannst. Du paddelst mit Geschwindigkeit auf die Welle zu und kurz bevor sie dich erreicht, greifst du fest die Rails und drehst dich mit dem Surfboard einmal um die LĂ€ngsachse ins Wasser. Du drehst das Surfboard ĂŒber dich, indem du mit einer Hand die Brettseite hochziehst und die andere nach unten drĂŒckst. Das Surfbrett liegt auf der MeeresoberflĂ€che auf und du hĂ€ngst dicht darunter. BerĂŒhrt die Welle dein Surfboard, ziehst du die Nose noch einmal weiter nach unten. Ist die Welle ĂŒber dir hinweg gelaufen, drehst du dich mitsamt des Surfboards wieder nach oben und kommst in deine ursprĂŒngliche Paddelposition zurĂŒck. Um das richtige Timing herauszufinden, wirst du die Eskimorolle ein paar Mal trainieren mĂŒssen.

Der Notstopp

Mit dem Notstopp kannst du eine schon gestartete Gleitfahrt beim Wellenreiten abbrechen. Im Line-Up kannst du damit aber auch eine Welle durchbrechen. Möchtest du eine Gleitfahrt abbrechen, setzt du dich auf und verlagerst dein Körpergewicht nach hinten. Dein Board greifst du an der Seite und die Nose zeigt nach oben. Möchtest du eine Welle im Line-Up nicht durchtauchen, richtest du deine Brettspitze in Richtung Ufer aus und legst einen Notstopp ein.

Duck Dive

Ein Duck Dive funktioniert beim Wellenreiten nur mit kleinen Surfboards. Malibus und Longboards haben fĂŒr diese Technik zu viel Auftrieb. Der Duck Dive erfordert viel Erfahrung und ein Surfbrett mit wenig Volumen. Ideal fĂŒr Shortboarder. Longboarder wĂ€hlen zumeist die Turtle Roll. Auch fĂŒr den Duck Dive paddelst du die Welle mit maximaler Geschwindigkeit gerade an. Kurz bevor sie dich trifft, greifst du die Rails, richtest deinen Oberkörper auf, streckst deine Arme durch und bringst dein Gewicht so weit nach vorne, dass die Nose ins Wasser taucht. Dann platzierst du das Knie deines hinteren Standbeines mittig auf den hinteren Teil deines Surfboards und drĂŒckst dadurch das Tail unter Wasser. Sobald du vollstĂ€ndig unter Wasser bist, ziehst du dein Surfbrett möglichst nah an deinen Oberkörper. Die Auftauchphase leitest du ein, in dem du mit dem Knie den Druck aufs Board verstĂ€rkst, dein Körpergewicht leicht nach hinter verlagerst und anschließen die Beine durchstreckst.

Wellenreiten Basis-Manöver

Mit den Basis-Manövern kannst du beim Wellenreiten die wichtigsten RichtungsĂ€nderungen realisieren. Die Welle hoch fĂ€hrst du mit einem Bottom Turn, runter mit einem Top Turn und wenn du dich vom brechenden Teil zu weit entfernst, kommst du mit dem Cut Back in den steilen Bereich der Welle zurĂŒck.

Wellenreiten Basis-Manöver: Bottom Turn

Beim Wellenreiten ist der Bottom Turn das wichtigste Manöver. Es ist das erste Manöver nach dem Take-off und du leitest damit alle weiteren Manöver an der Wellenschulter ein. Du generierst Geschwindigkeit, um die Welle hinauf zu fahren und bietest damit die Vorbereitung fĂŒr Manöver im oberen Bereich der Welle.

  1. Du fÀhrst die Welle hinunter und kurz bevor du im Wellental ankommst, gehst du in die Knie.
  2. Du verlagerst dein Gewicht auf das Inside Rail und richtest deinen Blick auf den Punkt in der Welle, den du erreichen willst. Dein Oberkörper folgt deinem Blick und deine Knie bleiben weiter gebeugt.

Dein Surfbrett lenkt nun in diese Richtung. Bist du die Kurve gefahren, richtest du dich langsam wieder auf. Dann fÀhrst du mit Schwung aus dem Bottom Turn heraus.

Tipps fĂŒr den Bottom Turn

  • Leite das Manöver nicht zu spĂ€t ein. Bist du bereits im Wellental, verlierst du zu viel  Geschwindigkeit.
  • Die Welle bricht langsam: WĂ€hle den Kurvenradius enger. Die Welle bricht schnell: WĂ€hle den Kurvenradius weiter, um nicht von der Welle eingeholt zu werden.
  • Bestimme den Kurvenradius durch Gewichtsverlagerung. Mehr Druck auf das Inside Rail oder das Tail = engerer Turn.
  • Dein Körper folgt deinem Blick! Peile dein Ziel an, so richtet sich auch dein Oberkörper nach der Fahrtrichtung aus.

Wellenreiten Basis-Manöver: Top Turn

Den Richtungswechsel im oberen Bereich der Welle nennt man Top Turn. Den Top Turn kannst du beim Wellenreiten als seichte Kurve, aber auch als radikalen Turn mit der Brettspitze ĂŒber der Wellenlippe fahren.

  1. Peile bereits im Bottom Turn den Punkt an, an dem du den Top Turn ausfĂŒhren willst. Kommst du aus dem Bottom Turn heraus, fĂ€hrst du die Welle schrĂ€g nach oben.
  2. Noch bevor du den oberen Bereich der Welle erreichst, leitest du den Top Turn ein. Drehe Kopf, Schulter und Arme zum Wellental. Verlagere dein Gewicht auf den hinteren Fuß. Dein Surfbrett folgt deinem Körper und kommt in die neue Fahrtrichtung.
  3. Gehe leicht in die Knie und verlagere dein Körpergewicht nun wieder mehr nach vorne.

Tipps fĂŒr den Top Turn

  • Je höher du den Top Turn ansetzt, desto schneller musst du auch aus dem Bottom Turn kommen.
  • FĂŒhrst du den Top Turn weit oben an der Welle aus, kannst du beim Runterfahren Geschwindigkeit aufbauen.
  • FĂŒhre das Manöver rechtzeitig durch! Dein Surfbrett braucht etwas mehr Zeit, als dein Oberkörper, um die neue Fahrtrichtung anzunehmen.
  • Mehr Gewicht auf dem Tail und schnellere Drehung des Oberkörpers in die neue Fahrtrichtung = engerer Turn.

Wellenreiten Basis-Manöver: Cut Back

Technisch gesehen zĂ€hlt der Cut Back zu den vielseitigsten Manöver beim Wellenreiten. Beherrschst du den Bottom Turn und Top Turn, kannst du die Welle hoch und runter fahren. Entfernst du dich allerdings zu weit vom brechenden Teil der Welle, kannst du dich mit dem Cut Back in den steilen Bereich der Welle zurĂŒckfĂŒhren.

  1.  Gehe leicht in die Knie und drehe deinen Oberkörper in die gewĂŒnschte Fahrtrichtung. Visiere dein Ziel an, Arme und Schultern folgen dem Blick.
  2. Dein Gewicht liegt wĂ€hrend des Turns auf dem hinteren Fuß und leicht auf dem Inside Rail.
  3. Mit der ersten Kurve steuerst du auf den brechenden Teil der Welle zu und dein Körpergewicht ist gleichmĂ€ĂŸig auf beide FĂŒĂŸe verteilt.
  4. Leite den Rebound ein, bevor dich das entgegenkommende Weißwasser erreicht. Fahre die S-Kurve zu Ende, in dem du Körper und Schulter vom Weißwasser wegdrehst.
  5. Beschleunige dein Surfbrett, sobald du in Laufrichtung der Welle bist.

Tipps fĂŒr den Cut Back

  • Leite den Cut Back wenn möglich weit oben an der Wellenschulter ein. Damit bringst du die nötige Geschwindigkeit mit.
  • Schnelle Welle = enger Cut Back. Flache, langsame Welle = weiter Cut Back.
  • Bestimme den Kurvenradius durch Gewichtsverlagerung. Mehr Druck auf den hinteren Fuß = engerer Turn.
  • Ruhige Halteposition = weniger Geschwindigkeitsverlust und entspannter in den Rebound.

Wellenreiten Fortgeschrittene Manöver

Bottom Turn, Top Turn und Cut Back sitzen? Du bist bereit fĂŒr den nĂ€chsten Step? Dann kannst du dich an Powermanöver wie Floater, Off the Lip oder Tube Riding wagen.

Wellenreiten Fortgeschrittene Manöver: Floater

Da der Floater viel Geschick erfordert, zĂ€hlt er zu den fortgeschrittenen Manövern. Mit einem Floater kannst du deinen Ritt auf der Welle noch ein wenig verlĂ€ngern, in dem du den Schaum der brechenden Welle so nutzt, dass du ĂŒber ihn hinweg fĂ€hrst. Anschließend lĂ€sst du dich mit der Wellenlippe ins Wassertal fallen. FĂŒr dieses Manöver brauchst du einiges an Balance und vor allem Geschwindigkeit. Bevor die Welle dicht macht, kannst du mit dem Floater als Abschlussmanöver außerdem eine finale Pointierung setzen.

  1. Du siehst, dass die Welle vor dir dicht macht. Fahre den sich brechenden Teil der Welle schwungvolle hinauf. Damit du mit genug Geschwindigkeit auf dem Schaum gleiten kannst, solltest du einen nicht zu steilen Winkel wÀhlen.
  2. Du bist auf der Wellenlippe angekommen. Beuge dich nun so weit nach vorne, dass deine Brust ĂŒber deinem vorderen Knie ausgerichtet ist. Dadurch fĂ€llst du nicht nach hinten.
  3. Halte die Position, um mittig auf dem Surfbrett ausgerichtet zu bleiben und das Gleichgewicht zu halten.
  4. Es wird Zeit, von der Wellenlippe wegzusteuern, sobald sich deine Gleitfahrt verlangsamt. DafĂŒr drehst du deinen Kopf und deinen Oberkörper in Richtung Ufer. Die Spitze deines Surfbretts richtet sich ebenfalls so aus.
  5. Gehe tief in die Hocke, um den Aufprall im Wellental abzufedern. Im besten Fall kommst du mit viel Schwung aus dem Floater.

Wellenreiten Fortgeschrittene Manöver: Off the Lip

Die Wende am oberen Teil der Welle (Top Turn) gehört zu den Basics des Wellenreitens.  Es gibt aber viele Varianten des Top Turns, zum Beispiel als Air, Snap, Tails Slide oder Off the Lip.

Der Off the Lip ist ein radikales Manöver fĂŒr Fortgeschrittene, bei dem das Surfboard beim Turn direkt vor dem Brechungsrand der Welle ĂŒber die Lippe der Welle gezogen wird. Damit das Manöver gelingt, sind genaues Timing und Balance entscheidend.

  1. Um fĂŒr den Off the Lip steil an die Wellenlippe zu kommen, musst du deinen Bottom Turn ausgeprĂ€gter fahren. Du fĂ€hrst die Wellenwand gerade hoch, um das Surfbrett in eine senkrechte Position zu bringen.
  2. Wenn das Surfbrett ĂŒber den Wellenkamm der Welle hinausschießt, bist du fĂŒr einen Augenblick frei in der Luft.
  3. Auf dem Wellenkamm wird das Surfboard dann wieder Richtung Wellental gedreht und du lĂ€sst dich wieder in die Welle zurĂŒckfallen, ohne an Schwung zu verlieren.

Wellenreiten Fortgeschrittene Manöver: Tube Riding

Das Tube Riding gehört zu den ultimativen Surf-Manövern und ist der Traum eines jeden Surfers. Damit du in der Welle Platz findest, muss die Wellenlippe in einem großen Bogen nach vorne ĂŒber fallen. So entsteht ein Hohlraum und dadurch eine Röhre: die sogenannte Tube. Dann kannst du durch durch die Welle hindurch surfen. Tubes erfordern eine gewisse Erfahrung und wenn sie richtig groß werden, sogar sehr viel davon.

  1. Positioniere dich richtig im Line-Up. Am besten direkt an der Peak oder ein wenig dahinter.
  2. Je nach Bedingung kommst du per Late Take-off, Backdoor, Bottom Turn oder Stalling in die Tube.
  3. FĂŒr einen erfolgreichen Tube Ride sind Körperstellung und Positionierung in der Tube entscheidend. Mache dich klein und balanciere dich aus. Halte dich danach sehr zentriert auf deinem Surfboard.
  4. Damit du nicht vom Surfbrett gefegt wirst, musst du die richtige Linie in der Tube wÀhlen. Die ist meist relativ weit oben an der Welle. Bist du zu tief, kommst du der explodierenden Lippe zu nahe.

Bei uns findest du alles wichtige fĂŒr SurfanfĂ€nger, Fortgeschrittene und Profi-Wellenreiter:

  • Tipps und Informationen zum Thema Surfen
  • Hilfe bei der Entscheidung ĂŒber SurfausrĂŒstung und Zubehör
  • Surfschulen und Surfcamps weltweit finden

Das Surfen hat sich zu einer der beliebtesten Wassersportarten entwickelt. Der Surfsport, der auch als Wellenreiten bezeichnet wird, ist grundsĂ€tzlich fĂŒr jeden erlernbar. Beim Surfen lernen kommt es darauf an, auf einem Surfbrett stehend die Dynamik einer Welle auszunutzen, um sich auf dem Wasser fortzubewegen. Das Surfen ist keine Erfindung der Neuzeit. Schon vor ĂŒber 1.000 Jahren nutzten Menschen in der SĂŒdsee kleine Holzplanken, BaumstĂ€mme oder BinsenbĂŒndel, um ĂŒber die Wellen im Pazifischen Ozean zu gleiten. Auf Hawaii ist der Surfsport heute noch ein wesentlicher kultureller und spiritueller Bestandteil der Gesellschaft. Die beliebte Wassersportart, die erst in den 1950-er Jahren nach Europa kam, ist seit 2021 eine olympische Disziplin.

Surfkurse unter professioneller Anleitung

Die ersten Manöver lernt man meist in einem Surfkurs. Willst du surfen lernen, dann ist es ratsam, einen Grundkurs zu absolvieren, um die wichtigsten Grundlagen unter professioneller Anleitung zu erlernen. Durch regelmĂ€ĂŸiges Üben gewöhnst du dich rasch an die BewegungsablĂ€ufe und erfĂ€hrst, wie du richtig mit deinem Surfboard umgehst. In einem guten Surfkurs wird ein gewisses Basiswissen ĂŒber das Surfen vermittelt. Möchtest du mehr ĂŒber das Surfen lernen und Wellenreiten sowie ĂŒber Surfcamps und Surfurlaube im In- und Ausland erfahren? Dann schaue dich auf unserer Webseite um. Bei Wellenreiten.de, deiner Plattform fĂŒr das Surfen, findest du alle wichtigen Informationen zum Surfen lernen sowie ĂŒber das benötigte Surfequipment, Surfshops, Surfreiseziele und Surfcamps weltweit. Profitiere vom Surf Wissen, das wir fĂŒr dich zusammengetragen haben, stöbere durch unser Online-Surfmagazin oder hole dir hilfreiche Tipps von echten Profis fĂŒr deinen nĂ€chsten Surfurlaub.

Surfschule - das lernt man

In einer Surfschule lernst du die wichtigsten Surfregeln und auch die Risiken, mit denen du beim Surfen lernen rechnen musst, kennen. Meist besteht die Möglichkeit, zwischen ein- oder mehrtĂ€gigen Kursen auszuwĂ€hlen. Ein guter Surfkurs sollte dir dabei helfen, die richtige Position auf dem Surfboard zu finden und die Technik beim Paddeln zu erlernen. Zum praktischen Umgang mit dem Board gehört auch, zu wissen, wie man das Surfbrett richtig trĂ€gt. Beim Surfen gelten an Land und am Wasser bestimmte Regeln. Alles, was du ĂŒber die Surfregeln, das Verhalten bei starker Strömung sowie in Notsituationen wissen musst, sollte dir eine gute Surfschule vermitteln. Oft dient der Besuch eines Kurses zur Vorbereitung fĂŒr einen Surfcamp-Urlaub. Ein Surftrip ist eine Möglichkeit, Surfkenntnisse und FĂ€higkeiten zu verbessern, an interessanten Spots surfen zu gehen und Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen. Informiere dich bei uns ĂŒber die besten Surfcamps weltweit und buche deinen nĂ€chsten Surfurlaub direkt auf unserer Seite wellenreiten.de.

Wellenreiten lernen

Wellenreiten lernen ist eine spannende Aufgabe. Sobald du die wichtigsten Basis-Manöver beim Wellenreiten beherrscht, kannst du die ersten Gleitversuche unternehmen. FĂŒr SurfanfĂ€nger eignet sich ein Sandstrand, an dem die Wellen lange auslaufen können, am besten. Das Weißwasser bietet ideale Voraussetzungen zum Basistraining fĂŒr Surfer. Als Weißwasser wird im Surfsport der Bereich einer gebrochenen Welle bezeichnet, der in Form einer weißen Schaumwalze an den Strand lĂ€uft. Nach den ersten Übungen bekommst du ein gewisses GespĂŒr fĂŒr die Kraft der Wellen. Beim Wellenreiten lernen wird zunĂ€chst auf dem Surfbrett gepaddelt. Das Paddeln zu beherrschen ist wichtig, um zu den Wellen hinauszukommen, in die Welle hinein zu starten und im Line Up die richtige Position zu halten. Die Beherrschung der richtigen Paddeltechnik ist beim Surfen extrem wichtig. Kommt eine Welle, kannst du das Brett einfach ĂŒber die Welle heben. Ist die Welle grĂ¶ĂŸer, greife dein Surfboard fest an der Nose und ziehe es durch die Welle. Sind die Schaumwalzen krĂ€ftiger, sodass du das Surfbrett nicht mehr an der Nose halten kannst, greife den Railschoner der Leash. Dann kannst du unter der Welle hindurch tauchen und das Surfbrett mit dem Tail hinter dir her ziehen. Achte dabei darauf, dass du das Brett nicht direkt an der Leash durch die Wellen ziehst. Wickelt sich die Leash um deine Finger, kann das schmerzhaft enden.

So unterstĂŒtzen wir dich beim Start in den Surfsport:

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