Verschiedene Arten von weissen Surfbrettern

Die besten Surfcamps - woran erkenne ich ob sie wirklich gut sind?

Wenn du surfen lernen willst, hast du vermutlich bereits einen Aufenthalt in einem Surfcamp in Erwägung gezogen. Oftmals gehen Anfänger*innen davon aus, dass man sich das Wellenreiten einfach selbst beibringen kann. Surfen ist zwar eine faszinierende Sportart, jedoch ist das Gleiten durch die Wellen mit einigen Risiken verbunden. Hast du noch nie auf einem Surfbrett gestanden? Dann solltest du zunächst einen Grundkurs besuchen, um dich mit dem Surfsport vertraut zu machen. Grundsätzlich kann jeder Mensch, der gesund und körperlich fit ist, das Wellenreiten lernen. Allerdings solltest du schwimmen können und keine Angst vor dem Wasser haben. Surfcamps gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Doch woran ist erkennbar, obs wirklich gut ist? Um dir die mühsame Recherche zu ersparen, haben wir uns für dich umgeschaut und verschiedene Surfreiseveranstalter gründlich unter die Lupe genommen. Auf wellenreiten.de, deiner Plattform zum Thema Wellenreiten findest du garantiert das perfekte Surfcamp für deinen nächsten Surfurlaub. Schaue dir wichtige Kriterien, wie:

  • den Surfunterricht
  • Auswahl an Surfkursen
  • Materialqualität bei Surfboards und Wetsuits

genau an, bevor du dich entscheidest. Vergleiche verschiedene Surfcamps miteinander, damit du beurteilen kannst, welches Surftraining sich für dich wirklich lohnt. In manchen Camps übernachtest du auf dem Campingplatz. Komfortablere Resorts bieten Bungalows, Mobilhomes oder luxuriöse Surfhäuser zum Übernachten an. Bist du selbst Surfreise-Anbieter? Dann liste dein Surfcamp, deine Surfschule oder deinen Wavepool bei uns, indem du hier klickst. Auf Wunsch wird dein Surf Business auf dieser Seite buchbar gemacht.

Die erste Frage, die du dir bei der Auswahl eines Surfcamps stellen solltest, ist: Was ist dir persönlich wichtig? Möchtest du surfen lernen und dich vollkommen auf den Surfsport konzentrieren? Ist Komfort für dich unverzichtbar oder genügt dir eine bescheidene Unterkunft? Nachhaltigkeit und Surfen gehören für dich zusammen? Dann solltest du bei deiner Suche auf nachhaltige Surfcamps achten. Beim Surfkurs kommt es darauf an, wie viele Surfstunden bereits im Preis inbegriffen sind und welche Extra-Leistungen angeboten werden. Außerdem solltest du in Erfahrung bringen, welche Surfboards im Camp zur Verfügung stehen. Ein gutes Surfcamp bietet Unterricht in Theorie und Praxis für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis an.

In einem Anfänger-Surfkurs lernst du sicheres Surfen im Weißwasser. Hast du bereits erste Erfahrungen beim Surfen gesammelt, geht es im weiterführenden Kurs um sicheres Surfen von grünen Wellen. Als Surf-Profi hast du im Surfcamp die Möglichkeit, deine Surftechnik zu optimieren. Eine gute Surfschule sollte dir dabei helfen, deinen Surf-Level korrekt einzuschätzen und dich bei der Kurswahl beratend unterstützen. Außerdem sollte jeder Surfkurs von einem qualifizierten Surflehrer oder einer Surflehrerin geleitet werden. Gute Surftrainer erkennst du daran, dass sie sich zunächst nach deinen Erfahrungen im Surfen erkundigen und dich während der Probestunde im Wasser beobachten, um dir die richtige Gruppe vorzuschlagen.

Beim Surfunterricht in einem Camp wird zwischen Surfkurs und Surfguiding unterschieden. Obwohl diese beiden Bezeichnungen oft synonym verwendet werden, handelt es sich um komplett verschiedene Dinge. Während ein Surfkurs mit klassischem Unterricht vergleichbar ist, bei dem das Surfen in Theorie und Praxis vermittelt wird, beschränkt sich das Surfguiding auf die Einweisung zum jeweiligen Surfspot. Das Surfguiding richtet sich an erfahrene Surfer, die mit fachkundiger Unterstützung von den besten Spots profitieren möchten, ohne Zeit zu verschwenden. Bei geführten Surftouren erklären Surf Guides die Gegebenheiten des Spots und sind beim Surfen mit im Wasser.

Surflehrer und Surflehrerinnen, die in einem Surfcamp arbeiten, sollten über eine fundierte Ausbildung verfügen. In Europa besitzen die meisten Surflehrer Zertifikate vom Wellenreitverband, ISA oder ASI. Achte bei der Beschreibung der Surfkurse darauf, ob eine entsprechende Zertifizierung erwähnt wird, damit sichergestellt ist, dass du professionell unterrichtet wirst. In einem guten Surfcamp betreut ein Surflehrer maximal 5 Surfschüler. Dadurch ist es möglich, dass auf jeden Surfschüler individuell eingegangen wird.

Ein wesentliches Kriterium ist das Konzept des Surfkurses. Dazu zählen Dauer und Inhalte des Unterrichts. Der Surfunterricht sollte aus dem Vermitteln des theoretischen Surf-Wissens sowie aus praktischen Surf-Übungen bestehen. Erkundige dich vorab, wie lange eine Surfsession dauert und was diese beinhaltet. Neben Surftheorie sollten auch Aufwärmübungen und Trockenübungen an Land auf dem Programm stehen. Nach einer sorgfältigen Einweisung am Surfspot und ausreichend Wasserzeit solltest du am Ende der Surfstunde mit einem persönlichen Feedback des Surflehrers rechnen können. Ein guter Surfunterricht ist eine Kombination aus Theorie und Praxis. Achte darauf, dass im Surfcamp deiner Wahl wichtige Themen wie:

  • Surfboard
  • Boardbag und Surfboard Socke
  • Leash und Leash-Bändchen
  • Finnen und Finnenschlüssel
  • Ersatzschrauben für Finnen
  • Warmwasser-Surfwachs und Wachskamm
  • Ding-Repair-Set
  • Surf-Uhr
  • Ohrstöpsel
  • Bikini oder Boardshorts
  • Neo-Top, Lycra-Shirt und Rashguard
  • 3/2 mm Neoprenanzug (je nach Reiseziel)

vermittelt werden. Während du die ersten Manöver beim Wellenreiten lernst, sollte der Surflehrer in deiner Nähe sein, um dich genau zu beobachten, damit Fehler korrigiert werden können. Mit der richtigen Surftechnik, die du im Surf-Grundkurs erlernst und etwas Übung wirst du dich auch als Surfanfänger*in sicher auf dem Wasser bewegen.

Bevor es zum ersten Mal in die Wellen geht, solltest du wissen, wie man ein Surfboard richtig trägt, damit es nicht durch den Sand schleift und beschädigt wird. Grundsätzlich wird ein Surfbrett mit leicht ansteigender Nose und seitlich am Körper getragen. Sicherheit hat beim Surfen oberste Priorität. Im Surfkurs wirst du deshalb zuerst über die möglichen Gefahren und Risiken beim Surfen informiert. Die Sicherheitseinweisung schließt folgende Details ein:

  • richtiger Umgang mit Strömungen und Gezeiten
  • sicherer Transport der Surfausrüstung
  • Verhalten in Notfällen
  • Vorfahrts- und Verhaltensregeln beim Surfen

Dabei erfährst du außerdem, wie Wellen entstehen und wie du die unterschiedlichen Wellentypen richtig nutzt.

Ein gutes Surfcamp sollte eine umfangreiche Auswahl an Surfmaterial und Surfzubehör bereithalten. Besonders wichtig ist, dass die Surfboards von guter Qualität und funktionsfähig sind. Wenn du mit dem Surftraining beginnst, solltest du dich mit den verschiedenen Arten von Surfbrettern auskennen. Beim Surfen lernen kommt oft ein Balance Board zum Einsatz. Das Sportgerät dient zum Trainieren des Gleichgewichtssinns und wird bei Brettsportarten wie Kiten und Wellenreiten, aber auch beim Snowboarden und Skateboarden eingesetzt.

Welche Surfboards kommen beim Surftraining zum Einsatz?

Ein Shortboard ist ein kurzes, dünnes, schmales Brett, das hauptsächlich von erfahrenen Surfern verwendet wird und spektakuläre Manöver sowie enge Kurven ermöglicht. Sehr wendig sind auch Fish-Boards, die ein wenig breiter und voluminöser sind als Shortboards. Hybrid-Surfboards, Egg-Boards und Fun-Boards gleiten früh an und sind aufgrund ihrer runden Nose sehr wendig. Als Allrounder eignet sich ein Glieder sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Surfer. Leicht anpaddeln lässt sich das Mini-Malibu, das deshalb als optimales Surfbrett für Beginner gilt. In großen und schnellen Wellen kommen besonders schmale Boards wie die klassischen Gun Surfbretter oder die Semi-Gun zum Einsatz. Bei hoher Geschwindigkeit sorgt insbesondere das Semi-Gun Surfbrett für die notwendige Stabilität.

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