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Wellenreiten lernen - So geht's

Hier gibt's die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Wellenreiten lernen. Wer darüber hinaus noch Fragen hat, kann uns eine Mail an info@wellenreiten.de schreiben, dann versuchen wir Euch weiter zu helfen.

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Für wenn ist Wellenreiten etwas?
Wellenreiten ist nicht der einfachste Sport und erfordert eine gewisse Entschiedenheit und Ausdauer beim Lernen. Alter, Geschlecht und sogar Sportlichkeit spielen dabei nicht die unbedingt die wichtigste Rolle.

Wer Wellenreiten lernen will, sollte sich in Meer und Wellen einigermassen wohl und sicher fühlen. Bei Kindern beginnt das etwa mit 8 Jahren. Nach oben hin sind vom Alter her keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil: Gerade in Deutschland entdecken viele Leute erst im reiferen Alter ihre Liebe fürs Wellenreiten.

Wo kann man Wellenreiten lernen?
In Europa ist das meist am Atlantik. Die Wellen sind hier deutlich zuverlässiger und fürs Wellenreiten geeigneter als an Nord- und Ostsee oder dem Mittelmeer.

Wie lange braucht man um Wellenreiten zu lernen?
Unterschiede in Talent und Sportlichkeit beiseite gelassen, kann davon ausgehen, dass man in einem Surfkurs nach einer Woche die ersten (bereits gebrochenen) Schaumwellen wackelig aber stehend fährt. Nach etwa zwei bis drei Wochen klappt es dann auch mit dem seitlichen Abfahren kleinerer, ungebrochener (grüner) Wellen. Dann beginnt das eigentliche Surfen

Was sind die Besonderheiten beim Wellenreiten lernen?
Im Gegensatz zu anderen (Board-)Sportarten bewegt sich beim Wellenreiten nicht nur der Sportler sondern auch der Untergrund. Und selbst der ändert sich oft binnen Minuten abhängig von Gezeiten, Wind und Wellenrichtung. Entsprechend schwer ist es, bestimmte Situationen ausgiebig zu üben bzw. zu wiederholen. Zudem muss man - gerade als Inlandsbewohner - erst einmal lernen Meer und Wellen zu lesen. Denn nicht jede Welle ist surfbar und man will seine wertvolle Bemühungen natürlich auf die guten, lang laufenden Wellen konzentrieren.

Auf eigene Faust oder im Kurs lernen?
Für alle die nicht vorhaben Wochen oder gar Monate mit bereits surfenden Freunden am Meer zu verbringen, empfiehlt es sich für die ersten Wochen einen Surfkurs zu nehmen. Diese werden in der Regel zusammen mit Unterkunft als Surfcamp angeboten. Es empfiehlt sich - ausser man ist ziemlich fit in der Landessprache - ein deutschsprachigen Surfkurs zu wählen, da einiges an Theorie und meeresspezifischen Begriffen verstanden seien will und im Ernstfall schnell und richtig reagiert werden muss. Und nicht zuletzt macht es mit anderen gleichgesinnten Anfängern einfach mehr Spass Wellenreiten zu lernen.

Welches Material zum Wellenreiten lernen?
Es gibt spezielle Surfboards mit weicher Beschichtung für die ersten Tage,die auch in den meisten Surfschulen verwendet werden. Danach geht es mit einem Anfängerboard weiter, dass in der Regel vor allem gross und stabil ist. Wer danach immer noch dabei ist, sollte über ein eigenes Surfboard nachdenken. In der Regel lohnt es sich die Bretter erst einmal auszuleihen bis man sich seiner Sache sicher ist. Allein deswegen lohnt sich meist auch ein Surfkurs bei dem die passenden Boards gestellt werden.

Auch den Neoprenanzug kann man ausleihen. Aber gerade wenn man - aus welchen Gründen auch immer - öfters in kaltes Wasser springt oder sich in einem eigenen Anzug einfach wohler fühlt, sollte man noch vor dem Kauf eines Boards über einen eigenen Neoprenanzug nachdenken. Den sollte man unbedingt im Fachgeschäft anprobieren und sicht gut beraten lassen. Ein schlecht sitzender Neopren lässt zuviel Wasser rein, ist damit kalt und scheuert womöglich. Für einen langen Spass am Surfen ist in unseren Breitengraden ein guter Neoprenanzug vermutlich die wichtigste Voraussetzung.

Wie kann man sich vorbereiten?
Wellenreiten beansprucht vor allem den Oberkörper und den in eher ungewohnter Weise. Die beste Vorbereitung ist viel zu Schwimmen und am Besten kraulend. Wem es nicht zu peinlich ist, kann sich auch ein kleines Kinderschwimmhilfe-Board unter den Bauch klemmen und damit im Schwimmbad oder auf dem Baggersee kraulen. Das kommt dem Paddeln auf dem Surfboard am nächsten. Die zweite wichtige Übung sind Liegestütze, damit das Aufstehen auf dem Surfboard auch nach beim 30sten Mal noch klappt. Und weil aller gute Dinge drei sind, kann man noch Tauchen üben. Das schafft Sicherheit und Vertrauen wenn man mal wieder von einer Welle gewaschen wird, die viel kleiner aussah als sie dann wirklich war.

 

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