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Surfen Anfänger

Surfen lernen - Anfänger-Tipps

 

Wie lange braucht man um Surfen zu lernen?

Wellenreiten lernen ist nicht schwer aber braucht länger als die meisten anderen Sportarten weil die Wellenbedingungen jeden Tag anders sind und man daher nicht wie beispielsweise beim Snowboarden seine Schwünge immer an gleichen Hang üben kann. Wie lange man braucht bis man seine erste "grüne Welle" reitet, hängt natürlich stark von der individuellen Kondition und Begabung ab aber wir empfehlen eine Kursdauer von 2 Wochen in einem Surfcamp allein schon weil man meist einige Tage braucht um seine Paddel-Power aufzubauen.


Ist Wellenreiten gefährlich?

In den Wellen in denen Ihr als Anfänger surft, ist Wellenreiten nicht gefährlicher als andere Outdoor Sportarten. Eher sogar weniger.


Ab und bis zu welchem Alter kann man Wellenreiten lernen ?

In den meisten Surfcamps liegt das Durchschnittsalter zwischen 20 und 30 Jahren. Allgemein sind Surfanfänger aus der Ü30-Generation bis hin zu Ü50 keine Seltenheit. Letztlich verbindet einen das gemeinsame Ziel surfen zu lernen mehr als das Alter.

Für Teenager unter 18 Jahren gibt es speziell ausgerichtete Surfcamps, vorwiegend in Frankreich. Diese Jugendcamps sind dabei meist als Jugendreise gehalten, das heisst inclusive Anreise, Vollpension, Betreuung und Rahmenprogramm. Die Unterkunft ist vorwiegend in Zelten, das Mindestalter in der Regel 12 Jahre.

Spezielle Familiencamps bieten Surfkurse für Kinder (ab etwa 8 Jahren) mit kindererfahrenen Surflehrern, Kinderbetreuung für die ganz Kleinen, familiengerechte Unterkünfte und die Möglichkeit zur Selbstverpflegung.


Wieso sind alle Surfcamps am Atlantik

Wellenreiten braucht sogenannten Swell. Das sind Sturmwellen entfernter Tiefdruckgebiete, die über viele hundert Kilometer gewandert sind und sich dabei zu langen Wellenlinien verbunden haben. Lokale Windwellen, die man in der Regel an den Schaumkronen erkennt, sind nur sehr schwer und wenige Meter surfbar. Entsprechend liegen alle guten Surfspots an den grossen Ozeanen. Allerdings können sich auch in der Nordsee oder im Mittelmeer z.B. auf Sardinien für kurze Zeit gute Bedingungen fürs Wellenreiten ergeben. Um einen Surfkurs oder -urlaub zu planen sind die "kleinen" Meere aber zu unzuverlässig.

 

Wie kann ich mich theoretisch vorbereiten ?

Wer sich auch theoretisch auf seinen Surfkurs vorbereiten will, ist mit dem Buch Wellenreiten: Vom Weisswasser bis zur grünen Welle gut bedient.


Mit welchem Fitnesstraining kann ich mich vorbereiten?

Schwimmen
Wellenreiten findet im Wasser statt und das erste bei dem einen die Kraft verlässt ist in der Regel das Paddeln. Also heisst es mindestens drei mal mit je einem Tag Pause ins Schwimmbad oder den See springen und zu kraulen bis die Arme aufgeben (und dann am Besten noch ein bißchen mehr). Man kann die Wirkung noch deutlich verbessern, in dem man sich eine kleines Schwimmhilfebrett (gibt's für Kinder zum Schwimmen lernen) unter die Brust legt, nur mit den Armen krault und die Füße ruhig hält. Das kommt dann dem Paddeln auf dem Surfboard sehr nahe.

Liegestütze
Kaum hat man das mit dem Paddeln im Griff, machen meist die Arme beim Aufstehen schlapp. Immerhin kommt man bei einer Surf-Session schnell auf ein gutes Dutzend Liegestütze. Also 7 Tage vor dem Surftrip jeden Tag eine Runde Liegestütze bis zur Erschöpfung. Das darf gerne die milde, schräge Variante am Stuhl oder einer anderen Erhöhung sein.

Balance-Training
Neben den erwähnten Muskelpartien verlangt das Surfen einiges an Balancegefühl. Auch das kann man üben. Die meisten Surfer nutzen dazu ein Indo-Board Training Pack mit Rolle und Kissen . Für den Anfang tut es auch ein stabiles Holzbrett als Wippe z.B. über einen Holzscheit gelegt. Jeden Tag ein paar Minuten drauf stellen, Gleichgewicht halten, bißchen Gewichtsverlagerungen üben und sich einfach an das Leben auf einem wackeligen Brett gewöhnen.

Fitness-Center
Wer regelmässig zum Wellenreiten geht, sollte neben den oben genannten Übungen darüber nachdenken sich ein Surf-Fitnessprogramm zusammenzustellen und das in den Alltag einzubauen. Als Anleitung hat sich dazu das Buch Fit for Surf bewährt. Auf Basis der Übungen in diesem Buch kann man im Fitnesscenter ein geeignetes Programm zusammenstellen lassen.


Welche Ausrüstung brauche ich?

In den Surfcamps und bei Surfkursen wird in der Regel alle nötige Ausrüstung gestellt. Wenn Ihr regelmässig surft oder auf eigene Faust unterwegs seid, lohnen sich folgende Anschaffungen:

Neoprenanzug
Ein eigener Neopren ist in der Regel die erste Anschaffung eines Surfers. Der Anzug sollte im trockenen (oder gar neuen) Zustand fast schon unangenehm eng sitzen damit sich später keiner Wasserreservoirs im Anzug bilden. Der Anzug dehnt sich zudem wenn er nass wird und mit zunehmendem Alter. Wichtig ist, dass er nicht unter den Achseln und im Schritt zwickt. Die bekanntesten Marken sind Quiksilver, Billabong, Rip Curl und O'Neill. Der klassische Einsteiger-Neopren hat lange Ärmel und Beine und eine Dicke von 3/2 mm. Da jeder Hersteller etwas andere Schnittformen hat, lohnt es sich - zumindest beim ersten Neo - vergleichbare Neos verschiedener Hersteller anzuprobieren.

Surfboard
Für die Wahl des richtigen Surfboards für Anfänger und Fortgeschrittene haben wir Euch einen eigenen Surfboard-Leidtfaden zusammengestellt.

Softrack
Früher oder später seid Ihr mit einem Mietwagen unterwegs zum surfen und dann müssen die Boards irgendwie aufs Dach. Die Lösung ist ein Soft Rack.

Schlüsselsafe
Moderne Autoschlüssel kann man nicht mit ins Wasser nehmen. Dazu gibts ein Schlüsselsafe mit Bügel in das man den Schlüssel sperrt und dann irgendwo am geparkten Auto befestigt.


Wo finde ich genauere Infos zu Surfspots?

Auch oder gerade weil es Bücher sind, gehören die Stormrider Guides in jeden Surfer-Haushalt und zu jedem Surftrip.

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