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Surfboard zum Wellenreiten

Welches Wellenreit-Surfboard ?

Spass und Lernerfolge beim Wellenreiten hängen ganz wesentlich vom zum Können und Körpergewicht passenden Surfboard ab. Weil die Wahl des passenden Surfboards gerade für Anfänger ziemlich verwirrend ist, haben wir hier einen Surfboard-Leitfaden zusammengestellt. Die jeweilige Auswahl beruht auf unseren eigenen, zum Teil recht leidvollen, Erfahrungen Die Empfehlungen gelten natürlich auch für vergleichbare Surfboards anderer Hersteller

NEU: Die grosse Surfcamp-Liste bei wellenreiten.de ...


Das erste Surfboard

Wahl des Surfboards: Können und Körpergewicht:

Ein Surfboard muss zum Können und zum Körpergewicht passen. Generell gilt: Anfänger und schwere Menschen brauchen längere Surfboards. Fortgeschrittene und leichte Menschen können eher kürzere Surfboards fahren.

Der häufigste Fehler beim Surfboard-Kauf ist ein zu kurzes Board zu nehmen. Damit lernt man nur sehr langsam und verbringt viele unnötig frustrierende Tage im Wasser. Idealerweise startet man seine Wellenreit-Karriere mit einem relativ langen Surfboard und steigt mit zunehmendem Können (oft erst nach Jahren) entweder in Richtung Shortboard auf kürzerere Surfboards oder in Richtung Longboard auf noch längere um.

Längeres Surfboard: Hohe Wellenausbeute und gute Lernerfolge

Je länger ein Surfboard ist, desto leichter lässt sich eine Welle anpaddeln, desto sicherer steht und fährt man man und desto kleiner können die Wellen sein. Das bedeutet hohe Wellenausbeute und gute Lernerfolge besonders für Anfänger. Hinzukommt, dass man mit einem längeren Board auch oft die weniger guten und meist leereren Peaks nutzen kann oder so früh auf dem Brett ist, dass man Vorfahrt hat (wofür einen die anderen Surfer aber nicht wirklich lieben).

Kürzere Surfboards erlauben wendigere Manöver aber setzen dafür grössere und steilere Wellen, deutlich mehr Paddelkraft beim Anstarten und hohe Sicherheit in der Balance beim Fahren voraus.

Epoxy Boards: Ausgereifte Formen und relativ unemfindlich

Generell unterscheidet man zwischen klassischen - oft handgearbeiteten - Fiberglass/Polyester-Surfboards und industriell gefertigten Boards aus Expoy oder anderen Kunststoffen.

Ein Surfboard gut zu formen (shapen) ist eine spezielle Kunst und gute Shapes sind von schlechten für Laien schlicht nicht zu unterscheiden. Zudem muss man beim Kauf eines Polyester-Boards genau wissen, wie und wo man surfen will und sich in der Regel intensiv persönlich beraten lassen. Insofern machen diese Surfboards für Einsteiger wenig Sinn. Dagegen sind die Industrie-Shapes der grossen Hersteller in der Regel sehr ausgereift und für ein breites Spektrum von Nutzern und Wellenreit-Bedinungen geeignet.

Hinzu kommt das Fiberglass-Polyester-Boards extrem empfindlich sind. Schon ein leichtes Anstossen mit einem anderen Board im Wasser kann eine satte Delle produzieren und das bedeutet gerade bei Anfängern schnell viele, teure Reparaturen. Epoxyboards sind praktisch unkaputtbar, realtiv einfach auch selbst zu reparieren und halten somit sehr lange. Das macht sich dann auch meist im guten Wiederverkaufswert bemerkbar.

Insofern empfehlen wir Einsteigern ausschliesslich Epoxy-Surfboards.

Surfboards: Umrechung der Längenangaben

Surfboardlängen werden traditionell in Fuss (') und Zoll (") angegeben. Hier eine Tabelle mit gängigen Längen und der Entsprechung in Zentimetern.

Fuß
6'8"
7'2"
7'6"
7'10"
8'2"
8'6"
9'0"
9'4"
10'0"
cm
203
218
228
239
249
259
274
284
305

 


NSP Fun Shape


Das erste Surfboard - Minimalibu oder Funshape

Das ideale Einsteiger-Surfboard ist ein Minimalibu bzw. ein Funshape. Erkennbar an der recht breiten Spitze und reichlich Dicke und Breite des Boards. Ideal zum Anpaddeln und Aufstehen und doch wendig genug um Manöver zu fahren (und sich durch die Wellen rauszuquälen)..

Momentan ist der Hersteller NSP in diesem Bereich der führende Anbieter und daher geben wir unsere Boardempfehlungen auch am Beispiel des NSP-Sortiments.

Bei der Auswahl der richtigen Boardlänge ist das Körpergewicht das wichtigste Kriterium. Dazu gilt: Wer eher älter, weniger sportlich und nicht so ambitioniert im Wellenreiten ist, sollte im Zweifel eine Grösse länger nehmen. Die Mindestgrösse sollte die Körperlänge plus ausgetreckter Arm sein. Immer gilt: Lieber 20 cm zu lang als 20 cm zu kurz.

kg
<45
45 bis 60
60 bis 70
70 bis 80
80 bis 90
>90
Typ
Fun
Fun
Fun
Fun
Minimalibu
Minimalibu
Länge


Aktuelle Preise z.B bei Frittboards

Tip für Gebrauchtkäufer: Mit dem Modelljahr 2008 wurden die NSP-Boards deutlich leichter. Erkennbar an der glänzenden Oberfläche. Ältere Boards haben eine matte Oberfläche und sind entsprechend schwerer.


BIC Longboard 9'0''

Das erste Longboard

Besonders für Leute, die nur ein paar Wochen im Jahr zum Wellenreiten kommen, bietet sich eine Karriere als Longboarder an. Selbst mit eher bescheidenem Können und Kondition kann man damit eine Menge Wellen reiten und viel Spass haben. Und das durchaus auch eimal an einem guten Tag am Mittelmeer.

Generell gilts fürs Longboarden, dass man vor dem Umstieg bereits einigermassen sicher mit einem Minimalibu bzw. FunShape (s.o.) fahren können sollte.

Im Bereich der Longboards ist der Hersteller BIC (ja, die mit den Feuerzeugen) der Platzhirsch. Insofern geben wir die die Boardtips hier also am Beispiel des BIC-Sortimentes.

kg
<80
80 bis 90
>90
Typ
Classic
Nat Young
Nose Rider
Länge

Aktuelle Preise z.B bei Frittboards


Das Surfboard für absolute Anfänger

Wer Wellenreiten lernen will, dem emfehlen wir ja wärmstens ein Surfcamp zu besuchen (eine Liste findet sich hier bei wellenreiten.de). Wer es - aus welchen Gründen auch immer - dennoch auf eigene Faust und mit eigenem Surfboard versuchen will ist mit den folgenden Boards von BIC gut bedient, die man auch in fast jeder Surfschule vorfindet.

Diese Boards reichen auf jeden Fall bis zum Erlernen der "grünen Welle" und für die ersten Manöver. Danach findet sich meist auch ein williger Gebrauchtkäufer, der als nächstes sein Glück probieren will.

kg
<75
>75
Typ
Minimalibu
Natural Surf 2
Länge

Aktuelle Preise z.B bei Frittboards in Köln

 



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