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Das erste Surfboard
Wahl des Surfboards: Können und Körpergewicht:
Ein Surfboard muss zum Können und zum Körpergewicht passen. Generell gilt: Anfänger und schwere Menschen brauchen längere Surfboards. Fortgeschrittene und leichte Menschen können eher kürzere Surfboards fahren.
Der häufigste Fehler beim Surfboard-Kauf ist ein zu kurzes Board zu nehmen. Damit lernt man nur sehr langsam und verbringt viele unnötig frustrierende Tage im Wasser. Idealerweise startet man seine Wellenreit-Karriere mit einem relativ langen Surfboard und steigt mit zunehmendem Können (oft erst nach Jahren) entweder in Richtung Shortboard auf kürzerere Surfboards oder in Richtung Longboard auf noch längere um.
Längeres Surfboard: Hohe Wellenausbeute und gute Lernerfolge
Je länger ein Surfboard ist, desto leichter lässt sich eine Welle anpaddeln, desto sicherer steht und fährt man man und desto kleiner können die Wellen sein. Das bedeutet hohe Wellenausbeute und gute Lernerfolge besonders für Anfänger. Hinzukommt, dass man mit einem längeren Board auch oft die weniger guten und meist leereren Peaks nutzen kann oder so früh auf dem Brett ist, dass man Vorfahrt hat (wofür einen die anderen Surfer aber nicht wirklich lieben).
Kürzere Surfboards erlauben wendigere Manöver aber setzen dafür grössere und steilere Wellen, deutlich mehr Paddelkraft beim Anstarten und hohe Sicherheit in der Balance beim Fahren voraus.
Epoxy Boards: Ausgereifte Formen und relativ unemfindlich
Generell unterscheidet man zwischen klassischen - oft handgearbeiteten - Fiberglass/Polyester-Surfboards und industriell gefertigten Boards aus Expoy oder anderen Kunststoffen.
Ein Surfboard gut zu formen (shapen) ist eine spezielle Kunst und gute Shapes sind von schlechten für Laien schlicht nicht zu unterscheiden. Zudem muss man beim Kauf eines Polyester-Boards genau wissen, wie und wo man surfen will und sich in der Regel intensiv persönlich beraten lassen. Insofern machen diese Surfboards für Einsteiger wenig Sinn. Dagegen sind die Industrie-Shapes der grossen Hersteller in der Regel sehr ausgereift und für ein breites Spektrum von Nutzern und Wellenreit-Bedinungen geeignet.
Hinzu kommt das Fiberglass-Polyester-Boards extrem empfindlich sind. Schon ein leichtes Anstossen mit einem anderen Board im Wasser kann eine satte Delle produzieren und das bedeutet gerade bei Anfängern schnell viele, teure Reparaturen. Epoxyboards sind praktisch unkaputtbar, realtiv einfach auch selbst zu reparieren und halten somit sehr lange. Das macht sich dann auch meist im guten Wiederverkaufswert bemerkbar.
Insofern empfehlen wir Einsteigern ausschliesslich Epoxy-Surfboards.
Surfboards: Umrechung der Längenangaben
Surfboardlängen werden traditionell in Fuss (') und Zoll (") angegeben. Hier eine Tabelle mit gängigen Längen und der Entsprechung in Zentimetern.
| Fuß |
6'8" |
7'2" |
7'6" |
7'10" |
8'2" |
8'6" |
9'0" |
9'4" |
10'0" |
| cm |
203 |
218 |
228 |
239 |
249 |
259 |
274 |
284 |
305 |
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